TraderFox Joels Zauberformel-Index

Der US Qualitätsaktien-Index
Aktueller Kurs (21:44)
13.230,04
+0,02%

Der TraderFox Joels Zauberformel-Index enthält 20 Aktien die anhand ihrer Gewinnrendite und Kapitalrendite ausgewählt werden.

Wichtig: Es ist ein US-Index. Zertifikate auf Euro-Basis profitieren, wenn der USD steigt. Und andersrum! Wegen dieses Währungseffekts laufen US-Indizes und Zertifikate kurzfristig meist nicht parallel.
TraderFox Joels Zauberformel-Index

Der "TraderFox Joels Zauberformel-Index" ist ein Total Net Return Index. Dividenden werden reinvestiert.

Börsennotiert seit: 17.03.2016
Punktzahl zum Börsenstart: 10.000
Performance seit Börsennotierung: +33,60%
Max. Drawdown seit Börsennotiz: -9,98%
Umschichtungsintervall: 6 Monate
Anzahl von Aktien: 20
Aktienuniversum: USA Top 1800
Die TraderFox GmbH als Betreiber von qix.capital ist Entwickler des Index-Regelwerks. Für die Index-Zertifikate sind allein die jeweiligen Banken verantwortlich. Wir partizipieren direkt oder indirekt an der Vermarktung der Indizes. Dies Betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

Performance des Index-Regelwerks

Hinweis zum Chart und zu den Performance-Statistiken: Der TraderFox Joels Zauberformel-Index Index ist seit dem 17.03.2016 börsennotiert. Die Indexentwicklung davor wurde nach dem Index-Regelwerk backgetestet.

Startzeitpunkt 31.12.1998 Performance gesamt +1.882,44%
durchschnittliche Jahresperformance +16,87% Max. Drawdown -44,87%
Benchmark Vergleichsperformance 218,97% Benchmark Drawdown -55,25%
  • 1999
    -1,1%
  • 2000
    +35,1%
  • 2001
    +31,4%
  • 2002
    +13,8%
  • 2003
    +32,4%
  • 2004
    +31,3%
  • 2005
    +25,5%
  • 2006
    +18,4%
  • 2007
    +11,1%
  • 2008
    -20,0%
  • 2009
    +33,0%
  • 2010
    +10,0%
  • 2011
    +8,6%
  • 2012
    +4,5%
  • 2013
    +50,1%
  • 2014
    +19,9%
  • 2015
    -0,2%
  • 2016
    +17,3%
  • 2017
    +13,6%

Chart

TraderFox Joels Zauberformel-Index
TraderFox Joels Zauberformel-Index Chart
Hinweis zum Chart und zu den Performance-Statistiken: Der TraderFox Joels Zauberformel-Index ist seit dem 17.03.2016 börsennotiert.

Index-Zusammensetzung

Name Prozentuale Gewichtung bei Start
21st Century Fox Inc. (A)5,0%
Anthem, Inc.5,0%
Apple5,0%
Bed Bath & Beyond5,0%
C.H. Robinson Worldwide5,0%
Cardinal Health Inc.5,0%
Crown Holdings Inc5,0%
CVS Health Corp.5,0%
DineEquity, Inc5,0%
Dr Pepper Snapple Group, Inc5,0%
Expeditors Intl. Wash5,0%
Gilead Sciences5,0%
Honeywell International5,0%
Lear Corporation5,0%
Mednax Inc.5,0%
Motorola Solutions Inc.5,0%
Robert Half International5,0%
Scripps Networks Interactive, Inc5,0%
Verisign5,0%
Wyndham Worldwide Corp5,0%

Änderungen zum letzten Umschichtungstermin am 27.09.2016

Aufgestiegen
Crown Holdings Inc
Dr Pepper Snapple Group, Inc
Honeywell International
Motorola Solutions Inc.
Scripps Networks Interactive, Inc
Verisign
Abgestiegen
Buckle (The)
DELUXE CORP.
Emerson Electric
Fluor Corporation
Quest Diagnostics
Verizon

Statistiken

TraderFox Joels Zauberformel-Index - Outperformance gegenüber S&P 500 Total Return
TraderFox Joels Zauberformel-Index Outperformance gegenüber Benchmark
TraderFox Joels Zauberformel-Index - Performancevergleich mit S&P 500 Total Return
TraderFox Joels Zauberformel-Index Performancevergleich mit Benchmark

Ausführliche Beschreibung

Joel Greenblatt wurde durch seine „Zauberformel“ bekannt, die allein durch zwei Kriterien eine überlegenen Aktienauswahl verspricht. Seinen Erfolg als Value-Investor stellte Greenblatt mit seinem Hedgefonds Gotham Capital unter Beweis, der von 1985 bis 2006 eine durchschnittliche Rendite von 40 % erzielte.

Klassische Value-Ansätze waren Joel Greenblatt meist zu kompliziert – verlangen diese doch umfangreiche Kenntnisse in der Bilanzanalyse und Unternehmensbewertung. Aufgrund dessen entwickelte er eine regelbasierte, sehr intuitive Strategie, die prinzipiell auch von jedem Laien umgesetzt werden kann. In seinem Buch „Die Börsenzauberformel“ (Englisch: „The Little Book that Beats the Market“) beschreibt er die Einzelheiten dieser Strategie und zeigt auf, dass diese dem Markt historisch überlegen war. Da das Regelwerk darüberhinaus rein quantitativ ist, werden Emotionen komplett außer Acht gelassen und typische Anlegerfehler somit vermieden. Dafür, dass sich auch Privatanleger von Greenblatts Erkenntnissen angesprochen fühlten spricht die Tatsache, dass es sein Buch auf die Bestseller-Liste der New York Times schaffte.

Mit dem Fokus auf Value-Strategien steht Greenblatt nicht allein. Die empirische Kapitalmarktforschung ist nach vielen umfangreichen globalen Studien ebenfalls zu der Erkenntnis gekommen, dass Value-Aktien im Durchschnitt höhere Renditen aufweisen als der breite Markt oder viele andere Investmentstrategien.

Neben gewissen Ausschlusskriterien, die sich etwa auf die Mindestmarktkapitalisierung oder den Ausschluss von Unternehmen aus dem Ausland sowie aus dem Versorgungs- und Finanzsektor beziehen, verwendet Greenblatt mit seiner Zauberformel nur zwei Kriterien für seine Aktienauswahl: Die Gewinnrendite und die Kapitalrendite.

Die Gewinnrendite ist eine klassische Bewertungskennzahl, bei der operative Gewinn eines Unternehmens ins Verhältnis zum Gesamtunternehmenswert („Enterprise Value“) gesetzt wird. Durch die Wahl des EBIT als Ergebniskennzahl, welches die Zinszahlungen an die Fremdkapitalgeber bemisst und des Gesamtunternehmenswerts als Bezugsgröße, der ebenfalls den Anspruch der Fremdkapitalgeber berücksichtigt, ist eine universeller Vergleichbarkeit aller Unternehmen mit verschiedenem Verschuldungsgrad gewährleistet. Je höher die Gewinnrendite – also je höher der erzielte Gewinn im Vergleich zum Wert des Unternehmens – desto günstiger ist das Unternehmen bewertet. Eine hohe Gewinnrendite wird im Rahmen dieses Vorgehens daher positiv gesehen.

Die Kapitalrendite ist im Gegensatz zur Gewinnrendite eine Qualitätskennzahl und wird von Greenblatt als Verhältnis aus EBIT zu den materiellen Nettovermögenswerten definiert. Eine hohe Ausprägung dieser Kennzahl sagt damit aus, dass ein vergleichsweise hoher Gewinn im Vergleich zum eingesetzten Kapital erzielt werden konnte. Dadurch lässt sich beispielsweise auf eine hohe Kapitaleffizienz, Wettbewerbsvorteile oder aber auch nachhaltiges Wachstumspotenzial schließen. Insgesamt spiegelt diese Kennzahl die Gewinnqualität des Unternehmens wider – eine höhere Kapitalrendite wird damit positiv bewertet.

Im Gegensatz zu vielen anderen Regelwerken definiert Greenblatt keine starren kritischen Grenzwerte, bei denen Aktien mit einer zu niedrigen Gewinn- oder Kapitalrendite ausgeschlossen werden. Stattdessen wird das gewählte Aktienuniversum nach beiden Kriterien sortiert und die höchstplatzierten Unternehmen stellen anschließend die Auswahl für die Umsetzung der Strategie dar.

Unser Leaderboard „Joel Greenblatts Zauberformel“ orientiert sich am Originalregelwerk – also ebenfalls an der Gewinn- und Kapitalrendite wie von Greenblatt definiert. Darüber hinaus bewerten wir eine geringe Aktienvolatilität in Form der Standardabweichung der täglichen Renditen des letzten Jahres sowie der wöchentlichen Renditen der letzten 3 Jahre positiv.