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Der gestern angekündigte US-Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran ist am Mittwoch beim QIX Deutschland ohne große Wirkung geblieben. Vielmehr stehen heute zahlreiche Unternehmen mit ihren Quartalsberichten im Fokus. Somit notiert der Index am Nachmittag nur leicht im Minus bei 14.170 Punkten. Brenntag kann Gewinn im 1.Quartal um 12 Prozent steigern und wird zugleich profitabler. Beeindruckende Stärke von Siemens digitalen Geschäften gleicht Schwäche der Kraftwerks-Sparte in Q2 mehr als aus.

Ein robustes Zahlenwerk treibt heute die Brenntag-Aktie im Qualitäts-Index kräftig ins Plus. Aktuell klettert sie dabei um 3,8 Prozent auf 50,80 Euro. Dem Essener Chemikalienhändler hat eine starke Nachfrage in Europa und Asien im 1.Geschäftsquartal zu mehr Gewinn verholfen. Zudem lief es auch auf den Märkten in Nordamerika wieder deutlich besser. Allerdings zehrten hier die ungünstigen Wechselkurse aufgrund des starken Euro die von Brenntag erzielten Zuwächse auf. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, stieg der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 12 Prozent auf 106 Mio. Euro. Der Quartalsumsatz verharrte dagegen aufgrund von Währungseinflüssen bei knapp 3 Mrd. Euro und damit auf Vorjahresniveau. Allerdings konnte Brenntag auch seine Profitabilität leicht verbessern, da sich der operative Gewinn um 2,4 Prozent auf knapp 207 Mio. Euro erhöhte. Im abgelaufenen Quartal konnte das Unternehmen für alle Regionen solide Wachstumszahlen vermelden. Ein Großanteil des gruppenweiten Umsatzes wurde dabei weiterhin in Europa, dem Nahen Osten und Afrika erwirtschaftet. Angesichts der guten Vertriebsgeschäfte bestätigte Brenntag zudem auch die Ziele für das Gesamtjahr. Demnach soll der bereinigte Gewinn (EBITDA) deutlich zulegen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Brenntag-Aktie nach Erstquartalszahlen von 54 Euro bestätigt. Der Chemikalienhändler habe weitgehend erwartungsgemäß abgeschnitten, wobei die ermutigende Margenentwicklung besser ausgefallen sei, schrieben die Analysten in einer ersten Einschätzung. Denn zuvor hätten sich die Anleger Sorgen gemacht, ob das Unternehmen in der Lage sei, seine Profitabilität zu verbessern.
Die 2018er Gewinnschätzungen für das Qualitätsunternehmens liegen im Durchschnitt bei 2,98 Euro je Aktie. Damit ergibt sich für die Brenntag-Aktie derzeit ein KGV von knapp 17. Auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist mit 0,7 weiterhin niedrig. Neben der moderaten Bewertung bietet die Aktie aber auch eine durchaus solide Dividendenrendite von 2,1 Prozent. Zudem erzielt der Chemikalienhändler operativ eine beachtliche Eigenkapitalrendite von 12 Prozent. Mit diesen Kennzahlen befindet sich die Aktie zu Recht im deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.



Mit einem Kursplus von 4,2 Prozent auf 114,90 Euro hat sich heute im Qualitäts-Index die Siemens-Aktie zum Tagesgewinner entwickelt. Der Industriekonzern profitierte im 2.Quartal von einem Buchgewinn von 900 Mio. Euro durch die Übertragung der 11,8-Prozent-Beteiligung am IT-Dienstleister Atos an den eigenen Pensionsfonds. Dies ließ den Nettogewinn des Unternehmens zwischen Januar und März um mehr als 39 Prozent auf 2,02 Mrd. Euro steigen. Derweil blieb der Umsatz im abgelaufenen Quartal mit 20,1 Mrd. Euro stabil. Im industriellen Geschäft von Siemens ging dagegen das operative Ergebnis um 8 Prozent auf 2,25 Mrd. Euro zurück. Damit schnitt der Konzern aber besser ab, als die meisten Analysten erwartet hatten. Verantwortlich für das Minus war vor allem die Kraftwerks-Sparte Power & Gas, deren Ergebnis um drei Viertel einbrach. Aber auch das Geschäft rund um Gebäudetechnik sowie die Töchter Siemens Healthineers und Siemens Gamesa mussten Einbußen hinnehmen. Die meisten unserer Geschäfte, vor allem die digitalen Angebote, zeigten eine beeindruckende Stärke, kommentierte der Siemens-Vorstand die Zahlen. Diese konnten die strukturellen Herausforderungen der fossilen Energieerzeugung operativ mehr als ausgleichen. Insgesamt hob Siemens daraufhin die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Dementsprechend wird für das Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende September) ein Gewinn von 7,70 bis 8,00 Euro je Aktie in Aussicht gestellt, nach zuvor 7,20 bis 7,70 Euro.

Auch mit dem heutigen Kursanstieg weist die Siemens-Aktie weiterhin eine günstige Bewertung auf. So ergibt sich für die Aktie gegenwertig ein 2018er KGV von nur 14. Zudem bietet sie im Zuge der jüngsten Dividendenerhöhung auf 3,70 Euro eine grundsätzlich attraktive Rendite von 3,2 Prozent. Der Münchener Technologiekonzern überzeugt dabei aber nicht nur mit seiner zuverlässigen Dividendenpolitik. Auch die hohe Eigenkapitalrendite von 14 Prozent im operativen Geschäft sowie die EBIT-Marge von 10 Prozent sind beachtlich.

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QIX Deutschland: Brenntag feiert hohen Quartalsgewinn und bekräftigt Jahresziele, Starke Q2-Geschäfte der digitalen Fabrik treiben Siemens Gewinnprognose nach oben

Der gestern angekündigte US-Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran ist am Mittwoch beim QIX Deutschland ohne große Wirkung geblieben. Vielmehr stehen heute zahlreiche Unternehmen mit ihren Quartalsberichten im Fokus. Somit notiert der Index am Nachmittag nur leicht im Minus bei 14.170 Punkten. Brenntag kann Gewinn im 1.Quartal um 12 Prozent steigern und wird zugleich profitabler. Beeindruckende Stärke von Siemens digitalen Geschäften gleicht Schwäche der Kraftwerks-Sparte in Q2 mehr als aus.

Ein robustes Zahlenwerk treibt heute die Brenntag-Aktie im Qualitäts-Index kräftig ins Plus. Aktuell klettert sie dabei um 3,8 Prozent auf 50,80 Euro. Dem Essener Chemikalienhändler hat eine starke Nachfrage in Europa und Asien im 1.Geschäftsquartal zu mehr Gewinn verholfen. Zudem lief es auch auf den Märkten in Nordamerika wieder deutlich besser. Allerdings zehrten hier die ungünstigen Wechselkurse aufgrund des starken Euro die von Brenntag erzielten Zuwächse auf. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, stieg der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 12 Prozent auf 106 Mio. Euro. Der Quartalsumsatz verharrte dagegen aufgrund von Währungseinflüssen bei knapp 3 Mrd. Euro und damit auf Vorjahresniveau. Allerdings konnte Brenntag auch seine Profitabilität leicht verbessern, da sich der operative Gewinn um 2,4 Prozent auf knapp 207 Mio. Euro erhöhte. Im abgelaufenen Quartal konnte das Unternehmen für alle Regionen solide Wachstumszahlen vermelden. Ein Großanteil des gruppenweiten Umsatzes wurde dabei weiterhin in Europa, dem Nahen Osten und Afrika erwirtschaftet. Angesichts der guten Vertriebsgeschäfte bestätigte Brenntag zudem auch die Ziele für das Gesamtjahr. Demnach soll der bereinigte Gewinn (EBITDA) deutlich zulegen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Brenntag-Aktie nach Erstquartalszahlen von 54 Euro bestätigt. Der Chemikalienhändler habe weitgehend erwartungsgemäß abgeschnitten, wobei die ermutigende Margenentwicklung besser ausgefallen sei, schrieben die Analysten in einer ersten Einschätzung. Denn zuvor hätten sich die Anleger Sorgen gemacht, ob das Unternehmen in der Lage sei, seine Profitabilität zu verbessern.
Die 2018er Gewinnschätzungen für das Qualitätsunternehmens liegen im Durchschnitt bei 2,98 Euro je Aktie. Damit ergibt sich für die Brenntag-Aktie derzeit ein KGV von knapp 17. Auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist mit 0,7 weiterhin niedrig. Neben der moderaten Bewertung bietet die Aktie aber auch eine durchaus solide Dividendenrendite von 2,1 Prozent. Zudem erzielt der Chemikalienhändler operativ eine beachtliche Eigenkapitalrendite von 12 Prozent. Mit diesen Kennzahlen befindet sich die Aktie zu Recht im deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.



Mit einem Kursplus von 4,2 Prozent auf 114,90 Euro hat sich heute im Qualitäts-Index die Siemens-Aktie zum Tagesgewinner entwickelt. Der Industriekonzern profitierte im 2.Quartal von einem Buchgewinn von 900 Mio. Euro durch die Übertragung der 11,8-Prozent-Beteiligung am IT-Dienstleister Atos an den eigenen Pensionsfonds. Dies ließ den Nettogewinn des Unternehmens zwischen Januar und März um mehr als 39 Prozent auf 2,02 Mrd. Euro steigen. Derweil blieb der Umsatz im abgelaufenen Quartal mit 20,1 Mrd. Euro stabil. Im industriellen Geschäft von Siemens ging dagegen das operative Ergebnis um 8 Prozent auf 2,25 Mrd. Euro zurück. Damit schnitt der Konzern aber besser ab, als die meisten Analysten erwartet hatten. Verantwortlich für das Minus war vor allem die Kraftwerks-Sparte Power & Gas, deren Ergebnis um drei Viertel einbrach. Aber auch das Geschäft rund um Gebäudetechnik sowie die Töchter Siemens Healthineers und Siemens Gamesa mussten Einbußen hinnehmen. Die meisten unserer Geschäfte, vor allem die digitalen Angebote, zeigten eine beeindruckende Stärke, kommentierte der Siemens-Vorstand die Zahlen. Diese konnten die strukturellen Herausforderungen der fossilen Energieerzeugung operativ mehr als ausgleichen. Insgesamt hob Siemens daraufhin die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Dementsprechend wird für das Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende September) ein Gewinn von 7,70 bis 8,00 Euro je Aktie in Aussicht gestellt, nach zuvor 7,20 bis 7,70 Euro.

Auch mit dem heutigen Kursanstieg weist die Siemens-Aktie weiterhin eine günstige Bewertung auf. So ergibt sich für die Aktie gegenwertig ein 2018er KGV von nur 14. Zudem bietet sie im Zuge der jüngsten Dividendenerhöhung auf 3,70 Euro eine grundsätzlich attraktive Rendite von 3,2 Prozent. Der Münchener Technologiekonzern überzeugt dabei aber nicht nur mit seiner zuverlässigen Dividendenpolitik. Auch die hohe Eigenkapitalrendite von 14 Prozent im operativen Geschäft sowie die EBIT-Marge von 10 Prozent sind beachtlich.