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Der QIX Deutschland kann heute seine Gewinne vom Freitag zunächst nicht weiter ausbauen. Vor allem die nachlassende Hoffnung auf neue Gespräche zwischen den USA und China im Handelskonflikt drücken dabei auf die Stimmung. Am Nachmittag liegt der Index somit leicht ins Minus bei 13.880 Punkten. Deutsche Börse dürfte nach hartem Brexit durch die Abwanderung von Euro-Clearing-Geschäften der London Stock Exchange zum Marktführer werden. BMW soll bei FC Bayern München schon Mitte 2019 als Partner einstiegen und die Anteile von Audi komplett übernehmen.

Einer der heutigen Favoriten im Qualitäts-Index ist mit einem Anstieg auf 118,10 Euro die Aktie der Deutschen Börse. Die Schweizer Großbank UBS hatte am Freitag die Einstufung für die Aktie auf "Buy" mit dem Kursziel von 135 Euro bestätigt. Die Frankfurter seien im Vergleich zum Londoner Wettbewerber LSE ein möglicher Profiteur eines Brexit, schrieben die Analysten in einer Studie.

Die Deutsche Börse ist wieder in der Erfolgsspur und profitiert dabei wie auch andere große internationale Börsen vom derzeitigen Umfeld. Auch die London Stock Exchange (LSE) zählt hierbei zu den Nutznießern bezüglich der Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Besonders stark sind die Londoner allerdings beim sogenannten Euro-Clearing, doch dieses Geschäft könnte nach Kontinentaleuropa abwandern, sollte demnächst ein harter Brexit beschlossen werden. Der Ausstieg Großbritanniens aus der EU wird zwar noch verhandelt, aber die LSE verliert bereits Marktanteile in diesem für sie so wichtigen Bereich. Dies freut umso mehr die Deutsche Börse, denn sie hat den Marktteilnehmern eine Ausweiterung der Euro-Clearing-Geschäfte in Frankfurt angeboten und würde damit auf einen Schlag zum europäischen Marktführer in diesem Segment aufsteigen.

Seit Anfang des Jahres konnte der Börsenplatzbetreiber von den Börsenturbulenzen insgesamt schon kräftig verdienen. Hier machten sich vor allem größere Handelsaufkommen und zugleich auch verstärkte Absicherungsgeschäfte institutioneller Anlegern bemerkbar. Aber auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China hatte im zweiten Quartal für Unruhe gesorgt. Letztlich konnte die Deutsche Börse dabei ihre Umsätze um 10% und den Gewinn sogar um 19% im Vergleich zum Vorjahr steigern. Damit entwickelt sich der Finanzdienstleister gemäß der eigens aufgestellten “Roadmap 2020“. Dieses Strategieprogramm sieht ein jährliches Wachstum von mindestens 5% vor. Zusätzlich soll mit Kostensenkungen und der laufenden Umstrukturierung sogar ein Zuwachs von 10 bis 15 % pro Jahr bis 2020 möglich sein.

Derweil wird die Deutsche Börse-Aktie mit einem KGV von 19 bewertet. Als Deutschlands größter Börsenbetreiber bringt das Unternehmen schon seit etlichen Jahren beachtliche Wachstumsraten hervor. Der Gewinn legte dabei allein von 2012 bis heute auch getrieben von Zukäufen im Schnitt um 10% zu. Die überragende EBIT-Marge von derzeit 51% im operativen Geschäft ist zudem schon nahezu einzigartig. Hinzu kommt noch die hohe Eigenkapitalrendite von 18%. Mit diesen Kennzahlen erfüllt die Aktie wichtige Aufnahmekriterien im deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Leicht im Minus zum Vortag bei aktuell 82,45 Euro steht heute im Dividenden-Index die Aktie von BMW. Der Premium-Hersteller will offenbar Audi als Automobilpartner des FC Bayern München ablösen. Wie die Bild am Sonntag berichtet, hat der Fußballclub bereits eine Absichtserklärung abgegeben, wonach der Münchner Autobauer Audi spätestens im Jahr 2025 ablöst. Eine Bestätigung gab es bisher allerdings noch nicht. Geplant sei dabei, das BMW die kompletten Anteile von Audi beim deutschen Fußball-Rekordmeister übernimmt. Wie die langjährigen FC Bayern-Partner adidas und Allianz hält auch Audi derzeit gut 8,33 % an der FC Bayern München AG. Als jährliche Summe eines BMW-Deals wird über einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag spekuliert. Wie die Zeitung weiter berichtet, versucht der FC Bayern München derzeit den Wechsel zu BMW sogar noch zu beschleunigen. Demnach soll der Einstieg schon Mitte 2019 erfolgen. Vertraglich ist die Zusammenarbeit mit Audi allerdings noch bis 2025 vereinbart.

Die BMW-Aktie wird derzeit auch nach dem jüngsten Kursanstieg nur mit einem günstigen KGV von unter 7 gehandelt. Auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist mit 0,6 weiterhin ausgesprochen niedrig. Dazu erzielt der Autobauer operativ eine Eigenkapitalrendite von 16%, die EBIT-Marge lag zuletzt bei 10%. Im Rahmen der letzten Dividendenerhöhung bietet die Aktie darüber hinaus eine mehr als üppige Rendite von 4,9% und gehört damit zu den attraktivsten Dividendenzahlern im Qualitätsaktien-Index (QIX).

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QIX Deutschland: UBS sieht Deutsche Börse als klaren Profiteur eines harten Brexits, BMW soll offenbar neuer Partner des FC Bayern München werden

Der QIX Deutschland kann heute seine Gewinne vom Freitag zunächst nicht weiter ausbauen. Vor allem die nachlassende Hoffnung auf neue Gespräche zwischen den USA und China im Handelskonflikt drücken dabei auf die Stimmung. Am Nachmittag liegt der Index somit leicht ins Minus bei 13.880 Punkten. Deutsche Börse dürfte nach hartem Brexit durch die Abwanderung von Euro-Clearing-Geschäften der London Stock Exchange zum Marktführer werden. BMW soll bei FC Bayern München schon Mitte 2019 als Partner einstiegen und die Anteile von Audi komplett übernehmen.

Einer der heutigen Favoriten im Qualitäts-Index ist mit einem Anstieg auf 118,10 Euro die Aktie der Deutschen Börse. Die Schweizer Großbank UBS hatte am Freitag die Einstufung für die Aktie auf "Buy" mit dem Kursziel von 135 Euro bestätigt. Die Frankfurter seien im Vergleich zum Londoner Wettbewerber LSE ein möglicher Profiteur eines Brexit, schrieben die Analysten in einer Studie.

Die Deutsche Börse ist wieder in der Erfolgsspur und profitiert dabei wie auch andere große internationale Börsen vom derzeitigen Umfeld. Auch die London Stock Exchange (LSE) zählt hierbei zu den Nutznießern bezüglich der Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Besonders stark sind die Londoner allerdings beim sogenannten Euro-Clearing, doch dieses Geschäft könnte nach Kontinentaleuropa abwandern, sollte demnächst ein harter Brexit beschlossen werden. Der Ausstieg Großbritanniens aus der EU wird zwar noch verhandelt, aber die LSE verliert bereits Marktanteile in diesem für sie so wichtigen Bereich. Dies freut umso mehr die Deutsche Börse, denn sie hat den Marktteilnehmern eine Ausweiterung der Euro-Clearing-Geschäfte in Frankfurt angeboten und würde damit auf einen Schlag zum europäischen Marktführer in diesem Segment aufsteigen.

Seit Anfang des Jahres konnte der Börsenplatzbetreiber von den Börsenturbulenzen insgesamt schon kräftig verdienen. Hier machten sich vor allem größere Handelsaufkommen und zugleich auch verstärkte Absicherungsgeschäfte institutioneller Anlegern bemerkbar. Aber auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China hatte im zweiten Quartal für Unruhe gesorgt. Letztlich konnte die Deutsche Börse dabei ihre Umsätze um 10% und den Gewinn sogar um 19% im Vergleich zum Vorjahr steigern. Damit entwickelt sich der Finanzdienstleister gemäß der eigens aufgestellten “Roadmap 2020“. Dieses Strategieprogramm sieht ein jährliches Wachstum von mindestens 5% vor. Zusätzlich soll mit Kostensenkungen und der laufenden Umstrukturierung sogar ein Zuwachs von 10 bis 15 % pro Jahr bis 2020 möglich sein.

Derweil wird die Deutsche Börse-Aktie mit einem KGV von 19 bewertet. Als Deutschlands größter Börsenbetreiber bringt das Unternehmen schon seit etlichen Jahren beachtliche Wachstumsraten hervor. Der Gewinn legte dabei allein von 2012 bis heute auch getrieben von Zukäufen im Schnitt um 10% zu. Die überragende EBIT-Marge von derzeit 51% im operativen Geschäft ist zudem schon nahezu einzigartig. Hinzu kommt noch die hohe Eigenkapitalrendite von 18%. Mit diesen Kennzahlen erfüllt die Aktie wichtige Aufnahmekriterien im deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Leicht im Minus zum Vortag bei aktuell 82,45 Euro steht heute im Dividenden-Index die Aktie von BMW. Der Premium-Hersteller will offenbar Audi als Automobilpartner des FC Bayern München ablösen. Wie die Bild am Sonntag berichtet, hat der Fußballclub bereits eine Absichtserklärung abgegeben, wonach der Münchner Autobauer Audi spätestens im Jahr 2025 ablöst. Eine Bestätigung gab es bisher allerdings noch nicht. Geplant sei dabei, das BMW die kompletten Anteile von Audi beim deutschen Fußball-Rekordmeister übernimmt. Wie die langjährigen FC Bayern-Partner adidas und Allianz hält auch Audi derzeit gut 8,33 % an der FC Bayern München AG. Als jährliche Summe eines BMW-Deals wird über einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag spekuliert. Wie die Zeitung weiter berichtet, versucht der FC Bayern München derzeit den Wechsel zu BMW sogar noch zu beschleunigen. Demnach soll der Einstieg schon Mitte 2019 erfolgen. Vertraglich ist die Zusammenarbeit mit Audi allerdings noch bis 2025 vereinbart.

Die BMW-Aktie wird derzeit auch nach dem jüngsten Kursanstieg nur mit einem günstigen KGV von unter 7 gehandelt. Auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist mit 0,6 weiterhin ausgesprochen niedrig. Dazu erzielt der Autobauer operativ eine Eigenkapitalrendite von 16%, die EBIT-Marge lag zuletzt bei 10%. Im Rahmen der letzten Dividendenerhöhung bietet die Aktie darüber hinaus eine mehr als üppige Rendite von 4,9% und gehört damit zu den attraktivsten Dividendenzahlern im Qualitätsaktien-Index (QIX).