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Trotz des zunehmenden Protektionismus in den USA und wichtigen anstehenden politischen Entscheidungen in Europa zeigt sich der QIX Dividenden Europa Index heute stabil. Gegenüber den europäischen Börsen gibt der Dividenden-Index deutlich wenig nach und steht am Nachmittag bei 9.530 Punkten. CEZ Group wächst mit deutschen Windkraftanlagen kräftig und will europaweite Geschäfte mit erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Daimler wird alleiniger Eigentümer der Carsharing-Tochter Car2Go und dürfte Fusion mit BMW-Sparte DriveNow forcieren.

Die Aktie der CEZ Group befindet sich im Dividenden-Index heute leicht im Minus bei 19,75 Euro. Der Tschechische Konzern ist einer der größten europäischen Energieversorger und auf dem eigenen Heimatmarkt zugleich der wichtigste Strom- und Gaslieferant. In Deutschland betreibt die CEZ Group derzeit bundesweit 53 Windturbinen mit einer installierten Leistung von rund 135 MW. Allein im Geschäftsjahr 2017 erzeugten die von dem Unternehmen betriebenen Windkraftanlagen fast 270 Mio. kWh Strom und deckten so den Jahresbedarf von fast 90.000 deutschen Haushalten. Wir freuen uns, dass wir 2017 unseren Beitrag zu einer effektiven Stromerzeugung leisten und so unsere Präsenz auf dem deutschen Markt für erneuerbare Energien weiter stärken konnten, sagte jüngst der zuständige Vorstand für die Sparten Erneuerbare Energien und Vertrieb der CEZ Group. Wir wollen unseren Kunden weiterhin zuverlässig Energie aus ökologischen Ressourcen liefern und werden unser Portfolio entsprechend erweitern. Die ersten Windkraftanlagen in Deutschland hatte die CEZ Group im Jahr 2016 erworben. Heute leisten diese Investitionen einen wichtigen Beitrag zur optimalen Diversifikation im Energieportfolio des Energiekonzerns. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen in Deutschland vor allem auf Onshore-Windparks und Projekte in der Entwicklungsphase. Laut Unternehmensangaben befinden sich fast 50 Prozent des Portfolios aus dem westeuropäischen Windenergiebereich derzeit im Entwicklungsstadium. Zudem investiert die CEZ Group über ihren Venture Capital Fond INVEN CAPITAL auf dem deutschen Markt auch im Bereich der dezentralen Energieverteilung. Dabei hält der Versorger Beteiligungen an den Unternehmen Sonnen, Sunfire, tado° und Cloud & Heat Technologies.

Bereits seit vielen Jahren schüttet die CEZ Group attraktive und zugleich auch stabile Dividenden an seine Anteileigner aus. Zuletzt lag die Gewinnausschüttung je Aktie des Energieversorgers bei 40,00 CZK (1,57 Euro). Für das Geschäftsjahr 2017 wird jedoch mit einer etwas niedrigeren Ausschüttung von 32,80 CZK (1,30 Euro) gerechnet. Auf Basis des aktuellen Aktienkurses ergäbe sich damit aber immer noch eine stattliche Dividendenrendite von 6,5 Prozent. Allerdings läge diese Rendite noch immer leicht unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre von 7,8 Prozent.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Auch die Aktie von Daimler-Aktie verbucht heute im Dividenden-Index deutliche Abgaben und notiert aktuell bei 67,40 Euro. Der Stuttgarter Autokonzern hat die restlichen Anteile an seiner Carsharing-Tochter Car2Go in Europa von der Autovermietung Europcar übernommen. Dies könnte ein weiterer wichtiger Schritt zu einer möglichen Fusion mit dem Konkurrenten DriveNow von BMW sein. Wie die Finanzsparte des Autobauers am Donnerstag bekannt gab, kauft Daimler die übrigen 25 Prozent der Car2Go Europe GmbH, die bislang beim französischen Unternehmen Europcar lagen. Der Daimler-Konzern kann damit seinen bislang 75-prozentigen Anteil an Car2Go auf 100 Prozent aufstocken. Voraussetzung hierfür ist allerdings noch die Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Bereits seit längerem wird in der Branche damit gerechnet, dass der Carsharing-Anbieter mit der BMW-Tochter DriveNow zusammengehen könnte. Auch der Autovermieter Sixt hatte Ende Januar seinen bisherigen 50-Prozent-Anteil an DriveNow für 209 Mio. Euro an BMW veräußert. Eine Freigabe dieser Transaktion durch die Behörden wird für das Frühjahr erwartet. Branchenexperten zufolge könnte dann eine Fusion von Car2Go und DriveNow zügig folgen. Zuletzt hatte DriveNow europaweit rund eine Million Kunden, die Daimler-Tochter mit drei Millionen deutlich mehr. Insgesamt gilt Carsharing als einer der wichtigen globalen Zukunftstrends. Die beiden deutschen Autobauer stehen dabei im Wettbewerb mit Internet-Plattformen wie Uber oder Google.

Daimler gilt seit längerem als ein stabiler und verlässlicher Dividendenzahler. Schließlich hat das Management die Ausschüttung beständig von 1,85 Euro im Jahr 2010 auf zuletzt 3,25 Euro gesteigert. In diesem Zeitraum erzielten die Aktionäre eine durchschnittliche Rendite von 4,5 Prozent. Für 2017 hat Daimler jüngst einer Erhöhung auf 3,65 Euro vorgeschlagen. Damit ergäbe sich für die Aktie eine Dividendenrendite von 5,4 Prozent. In den letzten Jahren erzielte der Autobauer zudem ein Gewinnwachstum von im Schnitt 6,5 Prozent und legte damit das eigentliche Fundament für das beeindruckende Dividendenwachstum.

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QIX Dividenden Europa: CEZ Group erreicht im Deutschland-Geschäft neuen Bestwert bei Windstromerzeugung, Daimler treibt mit Komplettübernahme von Car2Go künftige Fusion mit DriveNow voran

Trotz des zunehmenden Protektionismus in den USA und wichtigen anstehenden politischen Entscheidungen in Europa zeigt sich der QIX Dividenden Europa Index heute stabil. Gegenüber den europäischen Börsen gibt der Dividenden-Index deutlich wenig nach und steht am Nachmittag bei 9.530 Punkten. CEZ Group wächst mit deutschen Windkraftanlagen kräftig und will europaweite Geschäfte mit erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Daimler wird alleiniger Eigentümer der Carsharing-Tochter Car2Go und dürfte Fusion mit BMW-Sparte DriveNow forcieren.

Die Aktie der CEZ Group befindet sich im Dividenden-Index heute leicht im Minus bei 19,75 Euro. Der Tschechische Konzern ist einer der größten europäischen Energieversorger und auf dem eigenen Heimatmarkt zugleich der wichtigste Strom- und Gaslieferant. In Deutschland betreibt die CEZ Group derzeit bundesweit 53 Windturbinen mit einer installierten Leistung von rund 135 MW. Allein im Geschäftsjahr 2017 erzeugten die von dem Unternehmen betriebenen Windkraftanlagen fast 270 Mio. kWh Strom und deckten so den Jahresbedarf von fast 90.000 deutschen Haushalten. Wir freuen uns, dass wir 2017 unseren Beitrag zu einer effektiven Stromerzeugung leisten und so unsere Präsenz auf dem deutschen Markt für erneuerbare Energien weiter stärken konnten, sagte jüngst der zuständige Vorstand für die Sparten Erneuerbare Energien und Vertrieb der CEZ Group. Wir wollen unseren Kunden weiterhin zuverlässig Energie aus ökologischen Ressourcen liefern und werden unser Portfolio entsprechend erweitern. Die ersten Windkraftanlagen in Deutschland hatte die CEZ Group im Jahr 2016 erworben. Heute leisten diese Investitionen einen wichtigen Beitrag zur optimalen Diversifikation im Energieportfolio des Energiekonzerns. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen in Deutschland vor allem auf Onshore-Windparks und Projekte in der Entwicklungsphase. Laut Unternehmensangaben befinden sich fast 50 Prozent des Portfolios aus dem westeuropäischen Windenergiebereich derzeit im Entwicklungsstadium. Zudem investiert die CEZ Group über ihren Venture Capital Fond INVEN CAPITAL auf dem deutschen Markt auch im Bereich der dezentralen Energieverteilung. Dabei hält der Versorger Beteiligungen an den Unternehmen Sonnen, Sunfire, tado° und Cloud & Heat Technologies.

Bereits seit vielen Jahren schüttet die CEZ Group attraktive und zugleich auch stabile Dividenden an seine Anteileigner aus. Zuletzt lag die Gewinnausschüttung je Aktie des Energieversorgers bei 40,00 CZK (1,57 Euro). Für das Geschäftsjahr 2017 wird jedoch mit einer etwas niedrigeren Ausschüttung von 32,80 CZK (1,30 Euro) gerechnet. Auf Basis des aktuellen Aktienkurses ergäbe sich damit aber immer noch eine stattliche Dividendenrendite von 6,5 Prozent. Allerdings läge diese Rendite noch immer leicht unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre von 7,8 Prozent.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Auch die Aktie von Daimler-Aktie verbucht heute im Dividenden-Index deutliche Abgaben und notiert aktuell bei 67,40 Euro. Der Stuttgarter Autokonzern hat die restlichen Anteile an seiner Carsharing-Tochter Car2Go in Europa von der Autovermietung Europcar übernommen. Dies könnte ein weiterer wichtiger Schritt zu einer möglichen Fusion mit dem Konkurrenten DriveNow von BMW sein. Wie die Finanzsparte des Autobauers am Donnerstag bekannt gab, kauft Daimler die übrigen 25 Prozent der Car2Go Europe GmbH, die bislang beim französischen Unternehmen Europcar lagen. Der Daimler-Konzern kann damit seinen bislang 75-prozentigen Anteil an Car2Go auf 100 Prozent aufstocken. Voraussetzung hierfür ist allerdings noch die Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Bereits seit längerem wird in der Branche damit gerechnet, dass der Carsharing-Anbieter mit der BMW-Tochter DriveNow zusammengehen könnte. Auch der Autovermieter Sixt hatte Ende Januar seinen bisherigen 50-Prozent-Anteil an DriveNow für 209 Mio. Euro an BMW veräußert. Eine Freigabe dieser Transaktion durch die Behörden wird für das Frühjahr erwartet. Branchenexperten zufolge könnte dann eine Fusion von Car2Go und DriveNow zügig folgen. Zuletzt hatte DriveNow europaweit rund eine Million Kunden, die Daimler-Tochter mit drei Millionen deutlich mehr. Insgesamt gilt Carsharing als einer der wichtigen globalen Zukunftstrends. Die beiden deutschen Autobauer stehen dabei im Wettbewerb mit Internet-Plattformen wie Uber oder Google.

Daimler gilt seit längerem als ein stabiler und verlässlicher Dividendenzahler. Schließlich hat das Management die Ausschüttung beständig von 1,85 Euro im Jahr 2010 auf zuletzt 3,25 Euro gesteigert. In diesem Zeitraum erzielten die Aktionäre eine durchschnittliche Rendite von 4,5 Prozent. Für 2017 hat Daimler jüngst einer Erhöhung auf 3,65 Euro vorgeschlagen. Damit ergäbe sich für die Aktie eine Dividendenrendite von 5,4 Prozent. In den letzten Jahren erzielte der Autobauer zudem ein Gewinnwachstum von im Schnitt 6,5 Prozent und legte damit das eigentliche Fundament für das beeindruckende Dividendenwachstum.