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Abertis überzeugt schon lange mit seiner aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik. Allein in den letzten 10 Jahren wurden die Aktionäre mit einer durchschnittlichen Rendite von 5,3 Prozent verwöhnt. Seit 2007 hat das Management die Gewinnausschüttung nicht mehr gekürzt. Mit der jetzt angekündigten 10-prozentigen Dividendenerhöhung für 2017 bleibt der Konzern seiner Politik treu.

Der Hauptsitz des spanischen Abertis-Konzerns befindet sich in Barcelona. Von hier aus steuert das Unternehmen den weltweiten Ausbau und Betrieb von mautpflichtigen Straßen und Autobahnen. Das gesamte Straßen-Netz umfasst dabei mehr als 8.600 Kilometer in insgesamt 14 Ländern. Abertis expandierte in den letzten Jahren vor allem außerhalb Spaniens. Dabei fokussierte sich das Unternehmen besonders auf Frankreich, Italien, Brasilien sowie Chile und übernahm zudem auch Konzessionsverträge in Großbritannien, Argentinien und Indien. Dank des robusten Geschäftsmodells zählt Abertis inzwischen mit zu den profitabelsten Infrastrukturkonzernen der Welt. Darüber hinaus verfügt der Konzern als Hauptaktionär des Satellitenbetreibers Hispasat auch über eine Kommunikations-Sparte. Mit Hilfe der Satelliten-Flotte der Tochter werden vornehmlich Radio- und Fernsehprogramme weltweit übertragen.

Solide 2017er Wachstumszahlen bei Umsatz und Gewinn

Abertis hat im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 dank eines gestiegenen Verkehrsaufkommens wieder mehr verdient. Wie der Mautstraßen-Betreiber vor 2 Wochen mitteilte, legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 5,32 Mrd. Euro zu. Während der Nettogewinn mit 897 Mio. Euro ebenfalls gut 13 Prozent höher ausfiel. Das Ergebnis lag etwas unter den Schätzungen der Analysten, die im Schnitt mit 914 Mio. Euro gerechnet hatten. Das tägliche Verkehrsaufkommen auf den in Spanien und Chile betriebenen Autobahnen entwickelte sich im vergangenen Jahr besonders positiv. Von Januar bis Dezember verzeichnete Abertis hier einem Zuwachs von 3,9 Prozent bzw. 4,0 Prozent. In Anbetracht der insgesamt sehr erfolgreichen Geschäftsentwicklung hatte das Management für 2017 auch eine um 10 Prozent höhere Dividende von 0,80 Euro vorgeschlagen. Derzeit läuft um Abertis ein Übernahmekampf zwischen dem italienischen Mautabwickler Atlantia und dem deutschen Baukonzern HOCHTIEF. Die vom spanischen Baukonzern ACS kontrollierte HOCHTIEF-Tochter will das Unternehmen für gut 17 Mrd. Euro übernehmen. Auch die italienische Atlantia-Gruppe hat auf vergleichbarer Basis eine Offerte im Wert von rund 15,7 Mrd. Euro vorgelegt. Diese wird aktuell von den Italienern überarbeitet.

Aktionärsfreundliche Politik macht Dividende attraktiv

Insgesamt beindruckt der Abertis-Konzern schon seit vielen Jahren mit seiner überaus aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik. Für das Geschäftsjahr 2016 wurde zuletzt eine Gesamtdividende von 0,73 Euro an die Aktionäre ausgeschüttet. Seit 2007 hat das Management des spanischen Autobahnbetreibers die Gewinnausschüttung nicht mehr gekürzt. Stattdessen wurde sie beständig von 0,56 Euro inklusive Sonderdividenden auf 0,73 Euro je Aktie erhöht. Neben der Dividendenkontinuität der letzten Jahre ist vor allem auch die erzielte Rendite der Anteilseigner beachtlich. In den letzten 10 Jahren lag sie bei durchschnittlich 5,3 Prozent. Da Abertis für 2017 erneut eine Dividendenerhöhung angekündigt hat, würde die derzeitige Rendite auf 4,1 Prozent ansteigen. Sie läge damit aber noch immer unter dem Durchschnitt der letzten Jahre.

Abertis befindet sich im Dividenden-Auswahlindex QIX Dividenden Europa. Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

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QIX Dividenden Europa: Dividendenaktie der Woche - Abertis S.A. - Abertis überzeugt schon lange mit seiner aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik. Allein in den letzten 10 Jahren wurden die Aktionäre mit einer durchschnittlichen Rendite von 5,3 Prozent verwöhnt.

Abertis überzeugt schon lange mit seiner aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik. Allein in den letzten 10 Jahren wurden die Aktionäre mit einer durchschnittlichen Rendite von 5,3 Prozent verwöhnt. Seit 2007 hat das Management die Gewinnausschüttung nicht mehr gekürzt. Mit der jetzt angekündigten 10-prozentigen Dividendenerhöhung für 2017 bleibt der Konzern seiner Politik treu.

Der Hauptsitz des spanischen Abertis-Konzerns befindet sich in Barcelona. Von hier aus steuert das Unternehmen den weltweiten Ausbau und Betrieb von mautpflichtigen Straßen und Autobahnen. Das gesamte Straßen-Netz umfasst dabei mehr als 8.600 Kilometer in insgesamt 14 Ländern. Abertis expandierte in den letzten Jahren vor allem außerhalb Spaniens. Dabei fokussierte sich das Unternehmen besonders auf Frankreich, Italien, Brasilien sowie Chile und übernahm zudem auch Konzessionsverträge in Großbritannien, Argentinien und Indien. Dank des robusten Geschäftsmodells zählt Abertis inzwischen mit zu den profitabelsten Infrastrukturkonzernen der Welt. Darüber hinaus verfügt der Konzern als Hauptaktionär des Satellitenbetreibers Hispasat auch über eine Kommunikations-Sparte. Mit Hilfe der Satelliten-Flotte der Tochter werden vornehmlich Radio- und Fernsehprogramme weltweit übertragen.

Solide 2017er Wachstumszahlen bei Umsatz und Gewinn

Abertis hat im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 dank eines gestiegenen Verkehrsaufkommens wieder mehr verdient. Wie der Mautstraßen-Betreiber vor 2 Wochen mitteilte, legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 5,32 Mrd. Euro zu. Während der Nettogewinn mit 897 Mio. Euro ebenfalls gut 13 Prozent höher ausfiel. Das Ergebnis lag etwas unter den Schätzungen der Analysten, die im Schnitt mit 914 Mio. Euro gerechnet hatten. Das tägliche Verkehrsaufkommen auf den in Spanien und Chile betriebenen Autobahnen entwickelte sich im vergangenen Jahr besonders positiv. Von Januar bis Dezember verzeichnete Abertis hier einem Zuwachs von 3,9 Prozent bzw. 4,0 Prozent. In Anbetracht der insgesamt sehr erfolgreichen Geschäftsentwicklung hatte das Management für 2017 auch eine um 10 Prozent höhere Dividende von 0,80 Euro vorgeschlagen. Derzeit läuft um Abertis ein Übernahmekampf zwischen dem italienischen Mautabwickler Atlantia und dem deutschen Baukonzern HOCHTIEF. Die vom spanischen Baukonzern ACS kontrollierte HOCHTIEF-Tochter will das Unternehmen für gut 17 Mrd. Euro übernehmen. Auch die italienische Atlantia-Gruppe hat auf vergleichbarer Basis eine Offerte im Wert von rund 15,7 Mrd. Euro vorgelegt. Diese wird aktuell von den Italienern überarbeitet.

Aktionärsfreundliche Politik macht Dividende attraktiv

Insgesamt beindruckt der Abertis-Konzern schon seit vielen Jahren mit seiner überaus aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik. Für das Geschäftsjahr 2016 wurde zuletzt eine Gesamtdividende von 0,73 Euro an die Aktionäre ausgeschüttet. Seit 2007 hat das Management des spanischen Autobahnbetreibers die Gewinnausschüttung nicht mehr gekürzt. Stattdessen wurde sie beständig von 0,56 Euro inklusive Sonderdividenden auf 0,73 Euro je Aktie erhöht. Neben der Dividendenkontinuität der letzten Jahre ist vor allem auch die erzielte Rendite der Anteilseigner beachtlich. In den letzten 10 Jahren lag sie bei durchschnittlich 5,3 Prozent. Da Abertis für 2017 erneut eine Dividendenerhöhung angekündigt hat, würde die derzeitige Rendite auf 4,1 Prozent ansteigen. Sie läge damit aber noch immer unter dem Durchschnitt der letzten Jahre.

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