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Angesichts steigender Renditen in USA und der Haushaltsprobleme in Italien gibt am Montag der QIX Dividenden Europa Index leicht nach. Unterstützung bekommt der Index dabei vom deutlich nachgebenden Euro. Am Nachmittag liegt er somit leicht mit 0,4% im Minus bei 9.915 Punkten. Imperial Brands glänzt trotz schwierigem Umfeld mit neunter prozentual zweistelliger Dividendenanhebung in Folge und setzt Diversifizierungs-Strategie fort. Sanofi und der Arzneimittelforscher Evotec planen weltweit neue Forschungspartnerschaften mit akademischen Einrichtungen.

Nach der Erholung der vergangenen Tage notiert die Aktie von Imperial Brands heute im Dividenden-Index gegenüber dem Vortag wieder im Plus bei 30,30 Euro. Die Aktie des britischen Tabakkonzerns ist wie auch der gesamte Sektor am Kapitalmarkt schon seit einer Weile regelrecht in Ungnade gefallen. Die Gründe hierfür sind hinlänglich bekannt und dürften auch inzwischen eingepreist sein. Zumindest bieten die niedrigen Kurse bei Dividendeninvestoren für eine fantastische Einstiegsmöglichkeit. Auch wenn die Tabakindustrie in den letzten Jahren weltweit mit rückläufigen Zigarettenverkäufen zu kämpfen hatte, so ist es Imperial Brands dennoch gelungen, beständig höhere Ausschüttungen zu erzielen. Erst vor ein paar Monaten zahlte das Unternehmen seinen Aktionären die neunte prozentual zweistellige Dividendenanhebung in Folge. Dies ist äußerst beeindruckend, zumal das Management jüngst auch seine mittelfristigen Dividendenpläne, die weiterhin eine jährliche Anhebung von 10% vorsehen, klar bekräftigte. Für das Geschäftsjahr 2016/17 hatte Imperial Brands trotz schwierigem Umfeld und hoher Investitionen in "Next Generation Products" gut 1,71 GBP (1,95 Euro) ausgezahlt. Bezogen auf den aktuellen Kurs ergibt sich damit eine Dividendenrendite von 6,4%. Vor allem wenn man bedenkt, wie anhaltend niedrig die derzeitigen Zinsen bei Festgeldanlagen sind, ist die Rendite des Tabakproduzenten kaum zu ignorieren. Auch die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht die Marktsorgen um die fundamentale Lage im US-Tabaksektor als übertrieben an. Für die Analysten sei der Rückgang des Zigarettenkonsums im historischen Vergleich zwar hoch. Die Gefahr einer signifikanten Beschleunigung des Rückgangs sehen sie aber nicht.

Imperial Brands treibt darüber hinaus auch seine Diversifizierungs-Strategie voran und will sich damit unabhängiger vom eigentlichen Kerngeschäft machen. So erfolgte kürzlich über die Tochter Imperial Brands Ventures eine Beteiligung an dem auf Cannabis spezialisierten Biotech-Unternehmen Oxford Cannabinoid Technologies (OCT). Mit unserem Investment können wir OCTs wichtige Forschungsarbeit unterstützen und erhalten gleichzeitig ein tieferes Verständnis bezüglich des medizinischen Cannabis-Marktes, erklärte der Vorstand des Zigarettenherstellers die Entscheidung. Für Imperial Brands wäre dies ein weiterer Diversifizierungsschritt, um sich schrittweise vom weltweit schrumpfenden Tabakgeschäft stärker abzukoppeln.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Ebenfalls leichte Abschläge verzeichnet heute im Dividenden-Index die Sanofi-Aktie. Derzeit steht sie damit bei 75,60 Euro. Der französische Pharmakonzern und das Wirkstoffforschungsunternehmen Evotec planen ihre bestehende Kooperation zu erweitern. Die neue Initiative sieht Forschungspartnerschaften mit akademischen Einrichtungen weltweit bei Krankheitsbereichen mit hohem ungedeckten medizinischen Bedarf vor, wie beide Unternehmens jüngst mitteilten. Die Zusammenarbeit werde in den kommenden 3 Jahren auf die Schaffung mehrerer sogenannter niedermolekularer Programme und deren Entwicklung liegen. Zudem erhalte Sanofi die Option, jedes aus der gemeinsamen Arbeit hervorgehende Projekt bei Erreichen bestimmter Meilensteine in die eigene Entwicklungsverantwortung zu übernehmen. Erst im Sommer hatten beide Unternehmen ihre Pläne zum Aufbau einer Plattform zur beschleunigten Erforschung und Entwicklung von Medikamenten gegen Infektionen erfolgreich umgesetzt. Den Plänen mussten zuvor noch die Aufsichtsbehörden in Frankreich zustimmen. Evotec soll im Rahmen dieser Partnerschaft Sanofis Antiinfektiva-Einheit sowie das damit verbundene Forschungsportfolio in die eigene Organisation integrieren. Damit will das Hamburger Unternehmen die Entwicklung der Pipeline im Bereich Infektionskrankheiten voranbringen und so neue Open-Innovation-Forschungsinitiativen im Bereich Antiinfektiva initiieren. Der Fokus soll dabei auf Antibiotikaresistenzen, Tuberkulose, Malaria und der Entwicklung neuer antiviraler Therapien mit neuen Wirkungsmechanismen liegen. Sanofi hatte im Rahmen der Vereinbarung letztlich Zahlungen von bis zu 60 Mio. Euro innerhalb der nächsten 5 Jahre garantiert. Gleichzeitig behalten die Franzosen aber bestimmte Optionsrechte an der Entwicklung, Herstellung und Kommerzialisierung.

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QIX Dividenden Europa: Imperial Brands bekräftigt abermals Dividendenpläne und glänzt mit 6,4% Rendite, Sanofi und Evotec bauen bestehende Zusammenarbeit erneut weiter aus

Angesichts steigender Renditen in USA und der Haushaltsprobleme in Italien gibt am Montag der QIX Dividenden Europa Index leicht nach. Unterstützung bekommt der Index dabei vom deutlich nachgebenden Euro. Am Nachmittag liegt er somit leicht mit 0,4% im Minus bei 9.915 Punkten. Imperial Brands glänzt trotz schwierigem Umfeld mit neunter prozentual zweistelliger Dividendenanhebung in Folge und setzt Diversifizierungs-Strategie fort. Sanofi und der Arzneimittelforscher Evotec planen weltweit neue Forschungspartnerschaften mit akademischen Einrichtungen.

Nach der Erholung der vergangenen Tage notiert die Aktie von Imperial Brands heute im Dividenden-Index gegenüber dem Vortag wieder im Plus bei 30,30 Euro. Die Aktie des britischen Tabakkonzerns ist wie auch der gesamte Sektor am Kapitalmarkt schon seit einer Weile regelrecht in Ungnade gefallen. Die Gründe hierfür sind hinlänglich bekannt und dürften auch inzwischen eingepreist sein. Zumindest bieten die niedrigen Kurse bei Dividendeninvestoren für eine fantastische Einstiegsmöglichkeit. Auch wenn die Tabakindustrie in den letzten Jahren weltweit mit rückläufigen Zigarettenverkäufen zu kämpfen hatte, so ist es Imperial Brands dennoch gelungen, beständig höhere Ausschüttungen zu erzielen. Erst vor ein paar Monaten zahlte das Unternehmen seinen Aktionären die neunte prozentual zweistellige Dividendenanhebung in Folge. Dies ist äußerst beeindruckend, zumal das Management jüngst auch seine mittelfristigen Dividendenpläne, die weiterhin eine jährliche Anhebung von 10% vorsehen, klar bekräftigte. Für das Geschäftsjahr 2016/17 hatte Imperial Brands trotz schwierigem Umfeld und hoher Investitionen in "Next Generation Products" gut 1,71 GBP (1,95 Euro) ausgezahlt. Bezogen auf den aktuellen Kurs ergibt sich damit eine Dividendenrendite von 6,4%. Vor allem wenn man bedenkt, wie anhaltend niedrig die derzeitigen Zinsen bei Festgeldanlagen sind, ist die Rendite des Tabakproduzenten kaum zu ignorieren. Auch die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht die Marktsorgen um die fundamentale Lage im US-Tabaksektor als übertrieben an. Für die Analysten sei der Rückgang des Zigarettenkonsums im historischen Vergleich zwar hoch. Die Gefahr einer signifikanten Beschleunigung des Rückgangs sehen sie aber nicht.

Imperial Brands treibt darüber hinaus auch seine Diversifizierungs-Strategie voran und will sich damit unabhängiger vom eigentlichen Kerngeschäft machen. So erfolgte kürzlich über die Tochter Imperial Brands Ventures eine Beteiligung an dem auf Cannabis spezialisierten Biotech-Unternehmen Oxford Cannabinoid Technologies (OCT). Mit unserem Investment können wir OCTs wichtige Forschungsarbeit unterstützen und erhalten gleichzeitig ein tieferes Verständnis bezüglich des medizinischen Cannabis-Marktes, erklärte der Vorstand des Zigarettenherstellers die Entscheidung. Für Imperial Brands wäre dies ein weiterer Diversifizierungsschritt, um sich schrittweise vom weltweit schrumpfenden Tabakgeschäft stärker abzukoppeln.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Ebenfalls leichte Abschläge verzeichnet heute im Dividenden-Index die Sanofi-Aktie. Derzeit steht sie damit bei 75,60 Euro. Der französische Pharmakonzern und das Wirkstoffforschungsunternehmen Evotec planen ihre bestehende Kooperation zu erweitern. Die neue Initiative sieht Forschungspartnerschaften mit akademischen Einrichtungen weltweit bei Krankheitsbereichen mit hohem ungedeckten medizinischen Bedarf vor, wie beide Unternehmens jüngst mitteilten. Die Zusammenarbeit werde in den kommenden 3 Jahren auf die Schaffung mehrerer sogenannter niedermolekularer Programme und deren Entwicklung liegen. Zudem erhalte Sanofi die Option, jedes aus der gemeinsamen Arbeit hervorgehende Projekt bei Erreichen bestimmter Meilensteine in die eigene Entwicklungsverantwortung zu übernehmen. Erst im Sommer hatten beide Unternehmen ihre Pläne zum Aufbau einer Plattform zur beschleunigten Erforschung und Entwicklung von Medikamenten gegen Infektionen erfolgreich umgesetzt. Den Plänen mussten zuvor noch die Aufsichtsbehörden in Frankreich zustimmen. Evotec soll im Rahmen dieser Partnerschaft Sanofis Antiinfektiva-Einheit sowie das damit verbundene Forschungsportfolio in die eigene Organisation integrieren. Damit will das Hamburger Unternehmen die Entwicklung der Pipeline im Bereich Infektionskrankheiten voranbringen und so neue Open-Innovation-Forschungsinitiativen im Bereich Antiinfektiva initiieren. Der Fokus soll dabei auf Antibiotikaresistenzen, Tuberkulose, Malaria und der Entwicklung neuer antiviraler Therapien mit neuen Wirkungsmechanismen liegen. Sanofi hatte im Rahmen der Vereinbarung letztlich Zahlungen von bis zu 60 Mio. Euro innerhalb der nächsten 5 Jahre garantiert. Gleichzeitig behalten die Franzosen aber bestimmte Optionsrechte an der Entwicklung, Herstellung und Kommerzialisierung.