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Der QIX Dividenden Europa Index atmet heute nach dem kräftigen Anstieg der letzten Wochen erst mal durch. Trotz wieder anziehendem Euro klettert der Index dabei bis zum Nachmittag leicht auf 10.235 Punkte. Versicherungsholding Sampo steigert operativen Gewinn in Q1 um 4 Prozent und rechnet weiterhin mit soliden Geschäften. Chinesischer Staatskonzern China Three Gorges will größten portugiesischen Stromversorger EDP komplett übernehmen.

Im Dividenden-Index zeigt die Aktie von Sampo heute leichte Zugewinne und steigt dabei auf 44,10 Euro. Die finnische Finanzholding konnte trotz herausfordernder Märkte zum Jahresauftakt solide Versicherungsgeschäfte erzielen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, legte der operative Gewinn von Januar bis März gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf rund 445 Mio. Euro zu. Unsere Versicherungssparten entwickelten sich sehr positiv, verbunden mit starken versicherungstechnischen Ergebnissen in allen Bereichen, kommentierte der Sampo-Vorstand die Zahlen. Allerdings sei das Marktumfeld im 1.Quartal äußerst schwierig gewesen, betonte er. Dabei machte dem Unternehmen vor allem die schwache Schwedische Krone zu schaffen. Ausgesprochen erfreulich entwickelte sich aber die 100-prozentigen Versicherungstochter If, die ihren Sitz in Schweden hat. Hier konnte Sampo einen Anstieg beim Vorsteuergewinn von 180 Mio. auf 190 Mio. Euro vermelden. Nach der erstmaligen Bilanzierung der Tochter Topdanmark im vergangenen Oktober, konnte sie ein Vorsteuerergebnis von 60 Mio. Euro zur Geschäftsentwicklung beitragen. Dagegen ging der Gewinn aus Sampos Beteiligung an der skandinavischen Bank Nordea leicht von 171 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 165 Mio. Euro zurück. Auch die gruppenweite Solvabilitätsquote der Versicherungsholding lag mit 145,7 rund 13 Prozent unter den Vorjahreswert. Nach den Rekordergebnissen für 2017 rechnet das Management nun bis Ende des Jahres mit soliden Ergebnissen im Versicherungsgeschäft. Jedoch bleibe das Niedrigzinsumfeld für das Kapitalanlagegeschäft dem Unternehmen zufolge weiterhin anspruchsvoll.

Mit der Anfang Mai für 2017 ausgeschütteten höheren Dividende von 2,60 Euro bietet die Sampo-Aktie derzeit eine beachtliche Rendite von 5,9 Prozent. Hierbei ist aber nicht nur die hohe Dividendenrendite überzeugend sondern auch die ausgesprochen nachhaltige Politik. Denn seit dem Jahr 2009 hat das Management der Holding die Gewinnausschüttung beständig von 1,00 Euro auf nun 2,60 Euro je Aktie mehr als verdoppelt. Letztlich kamen dabei auch die Anteilseigner in den Genuss einer beeindruckenden Rendite. Allein in den letzten 5 Jahren lag sie bei 5,4 Prozent. Ausschlaggebend für diese Dividendenentwicklung waren aber vornehmlich Sampos beständig gestiegene Gewinne.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Der heutige ungeschlagene Tagesgewinner im Dividenden-Index ist die Aktie von Energias de Portugal (EDP). Aktuell klettert sie kräftig um 7,0 Prozent auf 3,40 Euro. Für Portugals größten Energieversorger hat der chinesische Staatskonzern China Three Gorges (CTG) am Freitag ein Übernahmeangebot vorgelegt. Dabei handelt sich um die restlichen 77 Prozent, da CTG bereits eine 23-prozentige Beteiligung an dem portugiesischen Unternehmen besitzt. Der Gesamtwert der geplanten Transaktion beläuft sich auf 9,07 Mrd. Euro, teilte der größte Einzelaktionär mit. Bereits seit über einem Jahr kursieren Berichte, wonach EDP ein Akquisitionsziel für ausländische Unternehmen sein könnte. Sollte der Deal genehmigt werden, so wäre dies die jüngste in einer Reihe von Übernahmen chinesischer Unternehmen in Portugal. Seit der Schuldenkrise von 2010 bis 2013 haben Chinesen verstärkt Vermögenswerte in dem europäischen Land gekauft. Dabei sind vornehmlich Investitionen in Infrastrukturunternehmen eingegangen worden aber auch Beteiligungen an Banken und Versicherungen.

Als Stromerzeuger und Lieferant ist EDP zugleich das größte Unternehmen in Portugal mit Niederlassungen in Brasilien, Spanien und den Vereinigten Staaten. Mit dem geplanten Deal würde das chinesische Energieunternehmen auch Zugang zum Energiemarkt in mehreren Ländern in Europa, darunter Spanien, Frankreich, Italien erhalten. Derweil teilte der portugiesische Premierminister mit, dass die portugiesische Regierung keine Einwände gegen das Angebot hat. Die Regierung hat nichts dagegen, keine Vorbehalte, sagte er laut der Nachrichtenagentur Reuters. Die Chinesen seien gute Investoren, wichtig sei, dass Aktionäre über das Projekt nachdenken können, ergänzte der Politiker. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Europäische Union bereit ist, einer chinesischen Staatsfirma die Kontrolle über ein so großes Unternehmen in einem der EU-Mitgliedstaaten zu überlassen.

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QIX Dividenden Europa: Sampo bleibt trotz schwierigem Marktumfeld in Q1 auf Wachstumskurs und bietet 5,9 % Rendite, Chinesischer Staatskonzern legt Milliardenangebot für Portugals EDP vor

Der QIX Dividenden Europa Index atmet heute nach dem kräftigen Anstieg der letzten Wochen erst mal durch. Trotz wieder anziehendem Euro klettert der Index dabei bis zum Nachmittag leicht auf 10.235 Punkte. Versicherungsholding Sampo steigert operativen Gewinn in Q1 um 4 Prozent und rechnet weiterhin mit soliden Geschäften. Chinesischer Staatskonzern China Three Gorges will größten portugiesischen Stromversorger EDP komplett übernehmen.

Im Dividenden-Index zeigt die Aktie von Sampo heute leichte Zugewinne und steigt dabei auf 44,10 Euro. Die finnische Finanzholding konnte trotz herausfordernder Märkte zum Jahresauftakt solide Versicherungsgeschäfte erzielen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, legte der operative Gewinn von Januar bis März gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf rund 445 Mio. Euro zu. Unsere Versicherungssparten entwickelten sich sehr positiv, verbunden mit starken versicherungstechnischen Ergebnissen in allen Bereichen, kommentierte der Sampo-Vorstand die Zahlen. Allerdings sei das Marktumfeld im 1.Quartal äußerst schwierig gewesen, betonte er. Dabei machte dem Unternehmen vor allem die schwache Schwedische Krone zu schaffen. Ausgesprochen erfreulich entwickelte sich aber die 100-prozentigen Versicherungstochter If, die ihren Sitz in Schweden hat. Hier konnte Sampo einen Anstieg beim Vorsteuergewinn von 180 Mio. auf 190 Mio. Euro vermelden. Nach der erstmaligen Bilanzierung der Tochter Topdanmark im vergangenen Oktober, konnte sie ein Vorsteuerergebnis von 60 Mio. Euro zur Geschäftsentwicklung beitragen. Dagegen ging der Gewinn aus Sampos Beteiligung an der skandinavischen Bank Nordea leicht von 171 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 165 Mio. Euro zurück. Auch die gruppenweite Solvabilitätsquote der Versicherungsholding lag mit 145,7 rund 13 Prozent unter den Vorjahreswert. Nach den Rekordergebnissen für 2017 rechnet das Management nun bis Ende des Jahres mit soliden Ergebnissen im Versicherungsgeschäft. Jedoch bleibe das Niedrigzinsumfeld für das Kapitalanlagegeschäft dem Unternehmen zufolge weiterhin anspruchsvoll.

Mit der Anfang Mai für 2017 ausgeschütteten höheren Dividende von 2,60 Euro bietet die Sampo-Aktie derzeit eine beachtliche Rendite von 5,9 Prozent. Hierbei ist aber nicht nur die hohe Dividendenrendite überzeugend sondern auch die ausgesprochen nachhaltige Politik. Denn seit dem Jahr 2009 hat das Management der Holding die Gewinnausschüttung beständig von 1,00 Euro auf nun 2,60 Euro je Aktie mehr als verdoppelt. Letztlich kamen dabei auch die Anteilseigner in den Genuss einer beeindruckenden Rendite. Allein in den letzten 5 Jahren lag sie bei 5,4 Prozent. Ausschlaggebend für diese Dividendenentwicklung waren aber vornehmlich Sampos beständig gestiegene Gewinne.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Der heutige ungeschlagene Tagesgewinner im Dividenden-Index ist die Aktie von Energias de Portugal (EDP). Aktuell klettert sie kräftig um 7,0 Prozent auf 3,40 Euro. Für Portugals größten Energieversorger hat der chinesische Staatskonzern China Three Gorges (CTG) am Freitag ein Übernahmeangebot vorgelegt. Dabei handelt sich um die restlichen 77 Prozent, da CTG bereits eine 23-prozentige Beteiligung an dem portugiesischen Unternehmen besitzt. Der Gesamtwert der geplanten Transaktion beläuft sich auf 9,07 Mrd. Euro, teilte der größte Einzelaktionär mit. Bereits seit über einem Jahr kursieren Berichte, wonach EDP ein Akquisitionsziel für ausländische Unternehmen sein könnte. Sollte der Deal genehmigt werden, so wäre dies die jüngste in einer Reihe von Übernahmen chinesischer Unternehmen in Portugal. Seit der Schuldenkrise von 2010 bis 2013 haben Chinesen verstärkt Vermögenswerte in dem europäischen Land gekauft. Dabei sind vornehmlich Investitionen in Infrastrukturunternehmen eingegangen worden aber auch Beteiligungen an Banken und Versicherungen.

Als Stromerzeuger und Lieferant ist EDP zugleich das größte Unternehmen in Portugal mit Niederlassungen in Brasilien, Spanien und den Vereinigten Staaten. Mit dem geplanten Deal würde das chinesische Energieunternehmen auch Zugang zum Energiemarkt in mehreren Ländern in Europa, darunter Spanien, Frankreich, Italien erhalten. Derweil teilte der portugiesische Premierminister mit, dass die portugiesische Regierung keine Einwände gegen das Angebot hat. Die Regierung hat nichts dagegen, keine Vorbehalte, sagte er laut der Nachrichtenagentur Reuters. Die Chinesen seien gute Investoren, wichtig sei, dass Aktionäre über das Projekt nachdenken können, ergänzte der Politiker. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Europäische Union bereit ist, einer chinesischen Staatsfirma die Kontrolle über ein so großes Unternehmen in einem der EU-Mitgliedstaaten zu überlassen.