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In Anbetracht des jüngsten Rückgangs wagt der QIX Dividenden Europa Index heute einen Erholungsversuch. Unterstützt wird der Index hierbei vor allem von der schon seit Freitag im Erholungsmodus befindlichen Wall Street. Am Nachmittag notiert er letztlich mit 0,6% im Plus bei 9.810 Punkten. Vinci erweitert weltweites Flughafen-Portfolio um 8 Airports und rechnet dadurch mit einem um 21 Mio. höherem Passagieraufkommen. Münchener Rück-Vorstand erwartet trotz schweren 2017er Schäden schon 2019 im Schaden- und Unfallgeschäft wieder mit unveränderten Prämienniveaus.

Nach den Rücksetzern der Vortage präsentiert sich heute im Dividenden-Index die Vinci-Aktie sehr freundlich. Aktuell notiert sie dabei mit 1,4% im Plus bei 81,10 Euro. Der französische Bau- und Dienstleistungskonzern konnte Ende August nach Abschluss der Vertragsverhandlungen 8 weitere Flughäfen in sein Flughafen-Portfolio aufnehmen. Den Vorvertrag für die Flughäfen in den USA, Großbritannien, Costa Rica und Schweden hatte Vinci mit dem Verkäufer Airports Worldwide bereits im April abgeschlossen. Beide mussten sich zunächst über die weiteren Konzessionsbedingungen einigen. Auch forderten die entsprechenden Aufsichtsbehörden die Weiterführung von Arbeitsverträgen und Garantien für die Geschäftspartner an den jeweiligen Flughäfen. Die Anzahl der von Vinci verwalteten Flughäfen steigt damit auf nunmehr 44 in insgesamt 11 verschiedenen Ländern. Neu zum Portfolio hinzugekommen sind dabei unter anderem der Belfast International Airport in Nordirland und der Skavsta Airport in der Nähe von Stockholm. Sowie in den USA der Orlando-Sanford International Airport in Florida und der Hollywood Burbank Airport in Kalifornien. Wie der Vinci-Vorstand in der Mitteilung zugleich hervorhob, sei mit dem Zukauf nun auch der Zugang zum US-Markt erfolgt, dem weltweit größten für die zivile Luftfahrt. Dem Unternehmen zufolge werde sich mit den neuen Flughäfen auch die Zahl der Passagiere um rund 21 Mio. auf 180 Mio. im Jahr erhöhen. Schon für das letzte Halbjahr konnte die Sparte ein Wachstumsplus von immerhin gut 12% auf 740 Mio. Euro vermelden.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Vinci-Aktie von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 88 auf 109 Euro angehoben. Die Analysten lobten in einer Branchenstudie die Qualität der Geschäfte des französischen Mischkonzerns samt dessen breiter Aufstellung im Flughafengeschäft und als Autobahnbetreiber. Sie hoben zudem den starken Barmittelfluss hervor sowie die beeindruckende Historie bei Zukäufen. Der Aktie trauten sie daraufhin ein aktuelles Aufwärtspotenzial von mehr als einem Drittel zu.

Zuletzt hatten die Aktionäre von Vinci dank der robusten Geschäftsentwicklung für 2017 eine Dividende von 2,45 Euro erhalten und damit 0,35 Euro mehr als im Vorjahr. Dies ergibt eine Kapitalrendite von derzeit 3,0%.. Insgesamt beeindruckt der französische Baudienstleister aber schon seit einigen Jahren mit seinem stabilen Dividendenwachstum. So hat das Management die Ausschüttung von 1,52 Euro im Jahr 2007 kontinuierlich auf zuletzt 2,45 Euro je Aktie angehoben. Während dieser Zeit konnten die Anteilseigner eine durchschnittliche Rendite von 3,8% einfahren. Auch das von Vinci in den letzten 5 Jahren erreichte Gewinnwachstum lag im Schnitt bei 7% und ermöglichte so die gestiegenen Ausschüttungen.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Leicht im Plus befindet sich heute im Dividenden-Index auch die Aktie der Münchener Rück. Aktuell steht sie damit bei 185,40 Euro. Der weltgrößte Rückversicherer rechnet ein Jahr nach der verheerenden Hurrikan-Serie in den USA kaum noch mit weiteren Anstiegen des Prämienniveaus. Bei der Vertragserneuerung im Schaden- und Unfallgeschäft Anfang 2019 könne es Preisänderungen in beide Richtungen geben, aber insgesamt wohl stabile Preise, sagte der Vorstand am Sonntag beim jährlichen Branchentreffen in Monte Carlo. Dort verhandelt die Branche mit Maklern und Erstversicherern wie Allianz und Axa, die Konditionen für das kommende Jahr aus. Dass die schweren Katastrophenschäden vom letzten Jahr die Preise für Rückversicherungsschutz generell nicht deutlich teuer machen, liegt Experten zufolge vor allem an der starken Konkurrenz. In den vergangenen Jahren hatte sich in dem Geschäft immer mehr branchenfremde Investoren wie Pensions- und Hedgefonds verstärkt engagiert. So musste die Münchener Rück bereits in den Vorjahren die Preise für Rückversicherungsschutz immer weiter senken. Allerdings kamen die 2017er Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Erdbeben und Waldbrände die Versicherungsbranche schließlich so teuer zu stehen wie nie zuvor. Dennoch konnte die Münchener Rück bei den drei großen Vertragserneuerungen seit Anfang 2018 lediglich Prämienerhöhungen von nur rund 1% durchsetzen, wie der Vorstandschef sagte. In den von Katastrophen wie Stürmen und Erdbeben betroffenen Gebieten habe sie die Preise zwar um bis zu 25% anheben können. Im Gesamtgeschäft schlug sich dies aber nur teilweise nieder.

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QIX Dividenden Europa: Vinci übernimmt 8 weitere Flughäfen und baut Geschäftssparte damit kräftig aus, Münchener Rück rechnet bereits 2019 mit Ende der Erholung bei Rückversicherungsprämien

In Anbetracht des jüngsten Rückgangs wagt der QIX Dividenden Europa Index heute einen Erholungsversuch. Unterstützt wird der Index hierbei vor allem von der schon seit Freitag im Erholungsmodus befindlichen Wall Street. Am Nachmittag notiert er letztlich mit 0,6% im Plus bei 9.810 Punkten. Vinci erweitert weltweites Flughafen-Portfolio um 8 Airports und rechnet dadurch mit einem um 21 Mio. höherem Passagieraufkommen. Münchener Rück-Vorstand erwartet trotz schweren 2017er Schäden schon 2019 im Schaden- und Unfallgeschäft wieder mit unveränderten Prämienniveaus.

Nach den Rücksetzern der Vortage präsentiert sich heute im Dividenden-Index die Vinci-Aktie sehr freundlich. Aktuell notiert sie dabei mit 1,4% im Plus bei 81,10 Euro. Der französische Bau- und Dienstleistungskonzern konnte Ende August nach Abschluss der Vertragsverhandlungen 8 weitere Flughäfen in sein Flughafen-Portfolio aufnehmen. Den Vorvertrag für die Flughäfen in den USA, Großbritannien, Costa Rica und Schweden hatte Vinci mit dem Verkäufer Airports Worldwide bereits im April abgeschlossen. Beide mussten sich zunächst über die weiteren Konzessionsbedingungen einigen. Auch forderten die entsprechenden Aufsichtsbehörden die Weiterführung von Arbeitsverträgen und Garantien für die Geschäftspartner an den jeweiligen Flughäfen. Die Anzahl der von Vinci verwalteten Flughäfen steigt damit auf nunmehr 44 in insgesamt 11 verschiedenen Ländern. Neu zum Portfolio hinzugekommen sind dabei unter anderem der Belfast International Airport in Nordirland und der Skavsta Airport in der Nähe von Stockholm. Sowie in den USA der Orlando-Sanford International Airport in Florida und der Hollywood Burbank Airport in Kalifornien. Wie der Vinci-Vorstand in der Mitteilung zugleich hervorhob, sei mit dem Zukauf nun auch der Zugang zum US-Markt erfolgt, dem weltweit größten für die zivile Luftfahrt. Dem Unternehmen zufolge werde sich mit den neuen Flughäfen auch die Zahl der Passagiere um rund 21 Mio. auf 180 Mio. im Jahr erhöhen. Schon für das letzte Halbjahr konnte die Sparte ein Wachstumsplus von immerhin gut 12% auf 740 Mio. Euro vermelden.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Vinci-Aktie von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 88 auf 109 Euro angehoben. Die Analysten lobten in einer Branchenstudie die Qualität der Geschäfte des französischen Mischkonzerns samt dessen breiter Aufstellung im Flughafengeschäft und als Autobahnbetreiber. Sie hoben zudem den starken Barmittelfluss hervor sowie die beeindruckende Historie bei Zukäufen. Der Aktie trauten sie daraufhin ein aktuelles Aufwärtspotenzial von mehr als einem Drittel zu.

Zuletzt hatten die Aktionäre von Vinci dank der robusten Geschäftsentwicklung für 2017 eine Dividende von 2,45 Euro erhalten und damit 0,35 Euro mehr als im Vorjahr. Dies ergibt eine Kapitalrendite von derzeit 3,0%.. Insgesamt beeindruckt der französische Baudienstleister aber schon seit einigen Jahren mit seinem stabilen Dividendenwachstum. So hat das Management die Ausschüttung von 1,52 Euro im Jahr 2007 kontinuierlich auf zuletzt 2,45 Euro je Aktie angehoben. Während dieser Zeit konnten die Anteilseigner eine durchschnittliche Rendite von 3,8% einfahren. Auch das von Vinci in den letzten 5 Jahren erreichte Gewinnwachstum lag im Schnitt bei 7% und ermöglichte so die gestiegenen Ausschüttungen.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Leicht im Plus befindet sich heute im Dividenden-Index auch die Aktie der Münchener Rück. Aktuell steht sie damit bei 185,40 Euro. Der weltgrößte Rückversicherer rechnet ein Jahr nach der verheerenden Hurrikan-Serie in den USA kaum noch mit weiteren Anstiegen des Prämienniveaus. Bei der Vertragserneuerung im Schaden- und Unfallgeschäft Anfang 2019 könne es Preisänderungen in beide Richtungen geben, aber insgesamt wohl stabile Preise, sagte der Vorstand am Sonntag beim jährlichen Branchentreffen in Monte Carlo. Dort verhandelt die Branche mit Maklern und Erstversicherern wie Allianz und Axa, die Konditionen für das kommende Jahr aus. Dass die schweren Katastrophenschäden vom letzten Jahr die Preise für Rückversicherungsschutz generell nicht deutlich teuer machen, liegt Experten zufolge vor allem an der starken Konkurrenz. In den vergangenen Jahren hatte sich in dem Geschäft immer mehr branchenfremde Investoren wie Pensions- und Hedgefonds verstärkt engagiert. So musste die Münchener Rück bereits in den Vorjahren die Preise für Rückversicherungsschutz immer weiter senken. Allerdings kamen die 2017er Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Erdbeben und Waldbrände die Versicherungsbranche schließlich so teuer zu stehen wie nie zuvor. Dennoch konnte die Münchener Rück bei den drei großen Vertragserneuerungen seit Anfang 2018 lediglich Prämienerhöhungen von nur rund 1% durchsetzen, wie der Vorstandschef sagte. In den von Katastrophen wie Stürmen und Erdbeben betroffenen Gebieten habe sie die Preise zwar um bis zu 25% anheben können. Im Gesamtgeschäft schlug sich dies aber nur teilweise nieder.