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Hinweis: Die TraderFox GmbH als Betreiberin von qix.capital ist Entwickler des Index-Regelwerks. Für die Index-Zertifikate sind allein die jeweiligen Banken verantwortlich. Wir partizipieren direkt oder indirekt an der Vermarktung der Indizes. Dies Betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.
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Marktberichte Deutschland

QIX Deutschland: Analysten heben Fielmanns strukturelle Wachstumstreiber und Rekorddividende hervor, DZ Bank bestätigt für BMW fairen Wert von 105 Euro und rechnet mit erfolgreicher Modelloffensive

Die am Freitag wieder stark gelaufene Wall Street und Kursgewinne an den asiatischen Handelsplätzen sorgen heute beim QIX Deutschland für gute Stimmung. Damit setzt der Index seine in der letzten Woche gestartete Erholung fort und steht am Nachmittag leicht im Plus bei 13.780 Punkten. Fielmann glänzt neben dem äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 auch mit bemerkenswerter Dividendenkontinuität. BMW erntet nach ersten Eckdaten der 2017er-Rekordzahlen viel Lob von Analystenseite.

Einer der heutigen Tagesfavoriten im Qualitäts-Index ist die Fielmann-Aktie, die um 0,8 Prozent auf 67,65 Euro zulegen kann. Deutschlands führende Optikerkette kann auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurückblicken. Bei den jüngst vorgestellten Zahlen konnte das Unternehmen erneut solide Wachstumsraten sowohl beim Brillenabsatz als auch bei Umsatz und Gewinn vermelden. Insgesamt konnte Fielmann im zurückliegenden Jahr gut 8,1 Mio. Brillen verkaufen, obwohl das Jahr vier Verkaufstage weniger hatte als 2016. Im Jahr zuvor lag der Absatz nur bei 7,99 Mio. Stück. Vorläufigen Berechnungen zufolge legte demzufolge der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent auf 1,39 Mrd. Euro zu. Der Gewinn des Unternehmens erhöhte sich trotz hoher Investitionen im Zuge der europaweiten Expansion leicht um 1 Prozent auf 173 Mio. Euro. Besonders erfreulich war Fielmanns Ankündigung, die Gewinne zu großen Teilen in Form einer höheren Dividende an die Aktionäre weiterzugeben. Je Aktie ist hierbei ein Anstieg um 5 Cent auf 1,85 Euro geplant. Insgesamt sollen damit 155,4 Mio. Euro an die Anteileigner ausgeschüttet werden.

Die Baader Bank hat die Fielmann-Aktie von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 74 auf 76 Euro angehoben. Die jüngste Kurskorrektur biete eine Einstiegsgelegenheit in die Aktien der Optikerkette, schrieben die Analysten in einer Studie. Das Unternehmen werde exzellent geführt und profitiere von strukturellen Wachstumstreibern wie etwa der Alterung der Gesellschaft. Fielmann könne zudem eine aktive Rolle in der Konsolidierung des Hörgerätemarktes spielen.

Fielmann ist nicht nur als Brillenspezialist und Qualitätsunternehmen hierzulande bekannt, sondern auch für seine großzügige Dividendenpolitik. Vor allem die Dividendenkontinuität des Unternehmens ist beachtlich. So hat das Management in den letzten 11 Jahren die Gewinnausschüttung von 0,60 Euro auf nun 1,85 Euro je Aktie für 2017 mehr als verdreifacht. Auf Basis des aktuellen Kurses bietet die Fielmann-Aktie damit eine durchaus solide Rendite von 2,7 Prozent. Allerdings schüttet die Optikerkette einen nicht unerheblichen Teil seiner Gewinne an die Aktionäre aus. Für das Geschäftsjahr 2016 belief sich die Ausschüttungsquote auf rund 91 Prozent. Insgesamt erfüllt die Aktie aber wichtige Aufnahmekriterien für eine Notierung im deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Leicht im Plus zeigt sich heute im Qualitäts-Index auch die BMW-Aktie, die aktuell auf 85,55 Euro ansteigt. Die DZ Bank hat die Einstufung für die Aktie auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 105 Euro belassen. Sie sehen bei dem Autobauer weiterhin leichte Wettbewerbsvorteile in puncto E-Mobilität und Nachhaltigkeit, schrieben die Analysten in einer Studie. Zudem sollten die Münchener in den kommenden Quartalen von ihrer Modelloffensive profitieren.

BMW hatte in der letzten Woche bereits erste Eckdaten der 2017er-Geschäftszahlen veröffentlicht. Dem Vorstand zufolge stiegen 2017 neben Absatz auch Umsatz und Ergebnis auf Bestwerte. Demnach kletterte das Vorsteuerergebnis (EBIT) das erste Mal über die Marke von 10 Mrd. Euro. Auch der Konzernumsatz der Münchener Autobauers konnte deutlich von 94,2 Mrd. Euro im Vorjahr auf nun 98,7 Mrd. Euro gesteigert werden. Dies entsprach einem Wachstum von rund 5 Prozent. Vor allem die US-Steuerreform wirkte sich positiv aus. Der BMW-Konzern verweist hier auf die Senkung des US-Unternehmenssteuersatzes von 35 auf 21 Prozent ab dem 1. Januar 2018. Dies habe zu einem Einmaleffekt von 977 Mio. Euro geführt, so der Autokonzern. Demzufolge verbuchte BMW das achte Jahr in Folge neue Rekordwerte sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis. Zudem machte BMW weitere Aussagen für die im laufenden Jahr geplanten Ausgaben für Forschung und Entwicklung. 2018 erwarten wir den vorläufigen Höchstwert unserer Quote für Forschungs- und Entwicklungsleistungen, versicherte der Finanzchef. Gegenüber 2017 rechnen wir nochmals mit einem zusätzlichen hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Insgesamt dürfen sich aber vor allem die Aktionäre über die positive Geschäftsentwicklung freuen, denn sie sollen mit 4,00 Euro eine Rekorddividende erhalten.

Nach dem jüngsten Kursrückgang wird die BMW-Aktie nicht nur mit einem niedrigen 2018er KGVs von unter 8 gehandelt, auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist mit 0,7 durchaus günstig. Der Autokonzern erzielt darüber hinaus operativ eine Eigenkapitalrendite von 14 Prozent, die EBIT-Marge liegt aktuell bei 10 Prozent. Dazu bietet die Aktie angesichts der angekündigten Dividendenerhöhung eine überdurchschnittlich hohe Rendite von 4,6 Prozent und gehört somit zu den attraktivsten Dividendenzahlern im Qualitätsaktien-Index (QIX).



Wenn Sie den QIX nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Deutschland von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Deutschland. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.