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Der QIX Deutschland gönnt sich am Dienst nach der jüngsten Kurserholung eine kleine Verschnaufpause. Für neue Impulse sorgten allerdings die heutigen US-Verbraucherdaten. Insgesamt notiert der Qualitäts-Index damit am Nachmittag leicht im Minus bei 13.735 Punkten. Hannover Rück will nach dem Katastrophenjahr 2017 eine höhere Dividende als bislang geplant ausschütten. BMW kann für Februar ein deutlich gestiegenes Absatzplus von fast 6 Prozent vermelden. DZ Bank sieht Deutsche Post weiter als Profiteur des boomenden Online-Handels und bei Expressdienstleistungen.

Ungeachtet der Ankündigung einer Sonderdividende für das laufende Geschäftsjahr gibt die Aktie der Hannover Rück heute im Qualitäts-Index nach. Aktuell liegt sie im Minus bei 110,75 Euro. Der Rückversicherer will auch nach dem Katastrophenjahr 2017 seine Aktionäre mit der Aussicht auf weitere Sonderdividenden erfreuen. Wenn die Kapitaldecke so komfortabel bleibe, könne der Konzern auch für 2018 mehr als die eigentlich geplanten 35 bis 40 Prozent des Nettogewinns ausschütten, sagte heute der Vorstand der Hannover Rück bei der Vorlage der endgültigen Jahreszahlen. Trotz der immensen Schäden durch Naturkatastrophen können die Anteilseigner für 2017 wie bereits bekannt mit einer unveränderten Gewinnausschüttung von 3,50 Euro rechnen. Als Sonderdividende kommt zusätzlich noch 1,50 Euro dazu. Insgesamt schüttet die Hannover Rück damit fast 63 Prozent des Konzerngewinns aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verdiente der Konzern knapp 959 Mio. Euro nach 1,17 Mrd. ein Jahr davor. Um die hohen Versicherungsschäden vor allem durch die Hurrikan-Serie in den USA und der Karibik abzufedern, wurden Aktienbestände aus den Kapitalanlagen gewinnbringend verkauft. Aber auch die Bruttoprämien stiegen im letzten Jahr um rund 9 Prozent. Für 2018 stellt der Vorstand indes wieder einen Nettogewinn von über einer Milliarde Euro in Aussicht.

Aktuell wird die Hannover Rück-Aktie basierend auf den aktuellen Gewinnschätzungen für 2018 nur mit einem KGV von 12 bewertet. Auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist weiterhin günstig und liegt nur bei 0,8. Überzeugend ist dazu die solide Eigenkapitalrendite von 13 Prozent im operativen Geschäft. Darüber hinaus zählt die Aktie des Rückversicherers mit einer Rendite von 4,5 Prozent zu den attraktivsten Dividendenpapieren im Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Einer der heutigen Tagesfavoriten im Qualitäts-Index ist die BMW-Aktie. Aktuell steigt die Aktie leicht auf 85,80 Euro. Der Münchener Autokonzern hat im Februar seine Verkäufe in China, Europa und in den USA wieder deutlich steigern können. Insgesamt wuchs der Absatz bei den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent auf rund 179.000 Fahrzeuge. Allein die Marke BMW legte im Februar um 5,1 Prozent zu, der Mini schaffte ein weltweites Absatzplus von knapp 11 Prozent. Zusammen stiegen die Auslieferungen in Europa um 4,0 Prozent, in China und den USA etwa doppelt so stark. Auch die Nachfrage nach Hybrid- und Elektroautos nehme Fahrt auf, sagte der BMW-Vertriebschef am Dienstag anlässlich der Zahlen. Seit Jahresbeginn sei sie um 40 Prozent auf 15.000 Fahrzeuge gestiegen. Hauptwachstumstreiber dürften auch in den kommenden Monaten die SUV-Modelle sein, ergänzte der Manager. Dabei verwies er auf den Anlauf der X3-Produktion in China und Südafrika und den Marktstart des X2-Modells. Im Rennen um die imageträchtige Spitzenposition in der Premiumklasse hat jedoch weiterhin Mercedes-Benz die Nase vorn. So haben die Stuttgarter in diesem Jahr bislang 357.000 Autos verkauft, BMW liegt mit knapp 304.000 dahinter. Der BMW-Vorstandschef will die Marke allerdings bis 2020 wieder an die Spitze bringen. Das ist das knallharte Ziel für alle, hatte er vor einer Woche auf dem Genfer Autosalon gesagt.

Die DZ Bank hat die Aktien der Deutschen Post nach Jahreszahlen mit einem fairen Wert von 44 Euro auf "Kaufen" bestätigt. Die operative Ergebnisentwicklung habe ohne den im 4.Quartal verbuchten Einmaleffekt weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieben die Analysten in einer Studie. Der Logistikkonzern dürfte weiterhin vom Boom des Online-Handels und der gestiegenen Nachfrage nach Expressdienstleistungen profitieren. Zudem deute sich eine Belebung des zuletzt schwächelnden Frachtgeschäfts an.

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QIX Deutschland: Hannover Rück kündigt nach endgültigen Geschäftszahlen weiterhin hohe Dividende an, BMW beschleunigt im Februar dank USA und China weltweites Absatztempo

Der QIX Deutschland gönnt sich am Dienst nach der jüngsten Kurserholung eine kleine Verschnaufpause. Für neue Impulse sorgten allerdings die heutigen US-Verbraucherdaten. Insgesamt notiert der Qualitäts-Index damit am Nachmittag leicht im Minus bei 13.735 Punkten. Hannover Rück will nach dem Katastrophenjahr 2017 eine höhere Dividende als bislang geplant ausschütten. BMW kann für Februar ein deutlich gestiegenes Absatzplus von fast 6 Prozent vermelden. DZ Bank sieht Deutsche Post weiter als Profiteur des boomenden Online-Handels und bei Expressdienstleistungen.

Ungeachtet der Ankündigung einer Sonderdividende für das laufende Geschäftsjahr gibt die Aktie der Hannover Rück heute im Qualitäts-Index nach. Aktuell liegt sie im Minus bei 110,75 Euro. Der Rückversicherer will auch nach dem Katastrophenjahr 2017 seine Aktionäre mit der Aussicht auf weitere Sonderdividenden erfreuen. Wenn die Kapitaldecke so komfortabel bleibe, könne der Konzern auch für 2018 mehr als die eigentlich geplanten 35 bis 40 Prozent des Nettogewinns ausschütten, sagte heute der Vorstand der Hannover Rück bei der Vorlage der endgültigen Jahreszahlen. Trotz der immensen Schäden durch Naturkatastrophen können die Anteilseigner für 2017 wie bereits bekannt mit einer unveränderten Gewinnausschüttung von 3,50 Euro rechnen. Als Sonderdividende kommt zusätzlich noch 1,50 Euro dazu. Insgesamt schüttet die Hannover Rück damit fast 63 Prozent des Konzerngewinns aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verdiente der Konzern knapp 959 Mio. Euro nach 1,17 Mrd. ein Jahr davor. Um die hohen Versicherungsschäden vor allem durch die Hurrikan-Serie in den USA und der Karibik abzufedern, wurden Aktienbestände aus den Kapitalanlagen gewinnbringend verkauft. Aber auch die Bruttoprämien stiegen im letzten Jahr um rund 9 Prozent. Für 2018 stellt der Vorstand indes wieder einen Nettogewinn von über einer Milliarde Euro in Aussicht.

Aktuell wird die Hannover Rück-Aktie basierend auf den aktuellen Gewinnschätzungen für 2018 nur mit einem KGV von 12 bewertet. Auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist weiterhin günstig und liegt nur bei 0,8. Überzeugend ist dazu die solide Eigenkapitalrendite von 13 Prozent im operativen Geschäft. Darüber hinaus zählt die Aktie des Rückversicherers mit einer Rendite von 4,5 Prozent zu den attraktivsten Dividendenpapieren im Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Einer der heutigen Tagesfavoriten im Qualitäts-Index ist die BMW-Aktie. Aktuell steigt die Aktie leicht auf 85,80 Euro. Der Münchener Autokonzern hat im Februar seine Verkäufe in China, Europa und in den USA wieder deutlich steigern können. Insgesamt wuchs der Absatz bei den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent auf rund 179.000 Fahrzeuge. Allein die Marke BMW legte im Februar um 5,1 Prozent zu, der Mini schaffte ein weltweites Absatzplus von knapp 11 Prozent. Zusammen stiegen die Auslieferungen in Europa um 4,0 Prozent, in China und den USA etwa doppelt so stark. Auch die Nachfrage nach Hybrid- und Elektroautos nehme Fahrt auf, sagte der BMW-Vertriebschef am Dienstag anlässlich der Zahlen. Seit Jahresbeginn sei sie um 40 Prozent auf 15.000 Fahrzeuge gestiegen. Hauptwachstumstreiber dürften auch in den kommenden Monaten die SUV-Modelle sein, ergänzte der Manager. Dabei verwies er auf den Anlauf der X3-Produktion in China und Südafrika und den Marktstart des X2-Modells. Im Rennen um die imageträchtige Spitzenposition in der Premiumklasse hat jedoch weiterhin Mercedes-Benz die Nase vorn. So haben die Stuttgarter in diesem Jahr bislang 357.000 Autos verkauft, BMW liegt mit knapp 304.000 dahinter. Der BMW-Vorstandschef will die Marke allerdings bis 2020 wieder an die Spitze bringen. Das ist das knallharte Ziel für alle, hatte er vor einer Woche auf dem Genfer Autosalon gesagt.

Die DZ Bank hat die Aktien der Deutschen Post nach Jahreszahlen mit einem fairen Wert von 44 Euro auf "Kaufen" bestätigt. Die operative Ergebnisentwicklung habe ohne den im 4.Quartal verbuchten Einmaleffekt weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieben die Analysten in einer Studie. Der Logistikkonzern dürfte weiterhin vom Boom des Online-Handels und der gestiegenen Nachfrage nach Expressdienstleistungen profitieren. Zudem deute sich eine Belebung des zuletzt schwächelnden Frachtgeschäfts an.