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Der QIX Deutschland wird auch am Mittwoch von den anhaltenden Sorgen um die italienische Haushaltspolitik belastet. Somit verliert der Index bis zum Nachmittag knapp 1,0% und steht bei nunmehr 13.255 Punkten. Hohes Prämienwachstum und niedrige Bewertung sprechen laut Analysten klar für Talanx. Siemens soll zusammen mit Thales für 360 Mio. Euro die Steuerungs- und Signaltechnik für drei neue Pariser U-Bahn-Linien liefern.

Zu den heutigen Gewinnern im Qualitäts-Index zählt die Talanx-Aktie, die dank einer Analysteneinschätzung aktuell leichte Zuwächse auf 32,30 Euro verbuchen kann. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für die Aktie auf "Overweight" mit dem Kursziel von 41 Euro bestätigt. Die Aktie des Versicherers sei derzeit sehr attraktiv bewertet, schrieben die Analysten in einer Studie. Der Ausblick für die Ergebnisse sei stabil und der Investorentag am 23. Oktober dürfte Aufschluss über die Frage geben, wann die Ausschüttungsquote das Niveau der Wettbewerber erreichen werde.

Die jüngsten Geschäftszahlen zu Talanx zweitem Quartal waren zuletzt eher durchwachsen ausgefallen. Dabei hatte sich der Nettogewinn des Versicherungskonzerns gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 219 Mio. Euro vermindert und lag damit leicht unter den Erwartungen. Ausschlagend hierfür war zum einen das Kapitalanlagegeschäft, das aufgrund geringerer Kursgewinne um 12% auf 944 Mio. Euro zurückging. Zum anderen hatte sich die Steuerquote der Versicherungsgruppe von 25% auf 34% erhöht. Die operative Entwicklung bei Talanx war aber dennoch mehr als zufriedenstellend. So kletterten die Bruttoprämien im abgelaufenen Quartal um 5% auf 8,2 Mrd. Euro. Die Nettoprämien hatten mit einem Zuwachs von gut 10% auf 7,4 Mrd. Euro sogar die Prognosen übertroffen. Auch die Combined Ratios in den Versicherungssparten Retail Germany und Retail International entwickelten sich etwas besser als prognostiziert. Dagegen lag die Combined Ratio im Industriegeschäft des Konzerns wegen des Feuergeschäfts mit einem Anstieg von 97,8% auf 102,3% erneut deutlich unter den Markterwartungen von 97,5%. Mit dem Zahlenwerk hatte das Management von Talanx zugleich auch den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigt. Demnach soll das Nettoergebnis trotz weiteren Stornos im US-Lebensrück-Geschäft das Niveau von rund 850 Mio. Euro erreichen, Darüber hinaus wurden vom Vorstand deutliche Prämienanhebungen im deutschen Feuerversicherungsgeschäft angekündigt. Hierdurch soll das Ziel bis 2020 umgesetzt werden, die Combined Ratio und damit das Verhältnis von Schaden- & Verwaltungsaufwand zu Prämien wieder unter 100% zu drücken.

Angesichts der jüngsten Prognosebestätigung wird die Talanx-Aktie derzeit nur mit einem KGV von 9 bewertet. Auch das derzeitige Kurs-Umsatz-Verhältnis ist niedrig und liegt bei 0,3. Zudem ist die Dividendenrendite mit 4,3% weiterhin überdurchschnittlich hoch. Die Aktie erfüllt damit wichtige Aufnahmekriterien für eine Notierung im deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Im Qualitäts-Index befindet sich heute die Siemens-Aktie dagegen leicht im Minus und notiert derzeit bei 103,80 Euro. Der Münchener Industriekonzern und der französische Technologieunternehmen Thales sollen die notwendige Steuerungs- und Signaltechnik für drei neue U-Bahn-Linien in Paris liefern. Nach Angaben des Auftraggebers Societe du Grand Paris (SGP) hat der Auftrag ein Volumen von 360 Mio. Euro über einen Zeitraum von 15 Jahren. Derzeit laufen die Planungen für eine Erweiterung der Pariser Metro-Linien. Dabei sollen bis 2030 rund um Paris vier neue, automatisch gesteuerte Metro-Strecken gebaut werden. Für insgesamt drei davon mit einer Länge von 125 Kilometern und 50 Bahnhöfen soll die Siemens-Verkehrstechnik-Sparte die Zugsteuerung und Thales die Leitzentralen beisteuern. Die Stadt Paris will mit dem “Projekt Grand-Paris Express“ außenliegende Stadtteile an den Nahverkehr anbinden, an denen die bisherigen Strecken vorbeiführen. Das Konsortium von Siemens und Thales erhält auch, als Teil des Auftrags, einen über 30 Jahre laufenden Wartungsvertrag. Die Züge für die neuen Linien kommen dagegen von Alstom, der Auftrag hierfür mit einem Volumen von rund 1,3 Mrd. Euro war bereits vorher vergeben worden. Derzeit bereitet der französische Bahntechnik-Konzern auch die geplante Fusion mit der Siemens-Verkehrstechnik-Sparte vor.

Siemens als Qualitätsunternehmen erzielt schon seit etlichen Jahren operativ neben der EBIT-Marge von 10% auch eine beachtliche Eigenkapitalrendite. Derzeit liegt sie bei 14%. Zudem ist die Bewertung der Aktie auf dem aktuellen Kursniveau weiterhin nur moderat. Dabei ergibt sich gegenwärtig nicht nur ein KGV von unter 14, angesichts der letzten Dividendenanhebung liegt die Kapitalrendite inzwischen auch wieder bei 3,5%. Der Konzern glänzt hierbei vor allem auch mit seiner nachhaltigen und aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik.

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QIX Deutschland: JP Morgan verweis erneut auf Talanx äußerst attraktives Bewertungsniveau, Siemens und Partner Thales erhalten Auftrag zum Ausbau der Pariser Metro

Der QIX Deutschland wird auch am Mittwoch von den anhaltenden Sorgen um die italienische Haushaltspolitik belastet. Somit verliert der Index bis zum Nachmittag knapp 1,0% und steht bei nunmehr 13.255 Punkten. Hohes Prämienwachstum und niedrige Bewertung sprechen laut Analysten klar für Talanx. Siemens soll zusammen mit Thales für 360 Mio. Euro die Steuerungs- und Signaltechnik für drei neue Pariser U-Bahn-Linien liefern.

Zu den heutigen Gewinnern im Qualitäts-Index zählt die Talanx-Aktie, die dank einer Analysteneinschätzung aktuell leichte Zuwächse auf 32,30 Euro verbuchen kann. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für die Aktie auf "Overweight" mit dem Kursziel von 41 Euro bestätigt. Die Aktie des Versicherers sei derzeit sehr attraktiv bewertet, schrieben die Analysten in einer Studie. Der Ausblick für die Ergebnisse sei stabil und der Investorentag am 23. Oktober dürfte Aufschluss über die Frage geben, wann die Ausschüttungsquote das Niveau der Wettbewerber erreichen werde.

Die jüngsten Geschäftszahlen zu Talanx zweitem Quartal waren zuletzt eher durchwachsen ausgefallen. Dabei hatte sich der Nettogewinn des Versicherungskonzerns gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 219 Mio. Euro vermindert und lag damit leicht unter den Erwartungen. Ausschlagend hierfür war zum einen das Kapitalanlagegeschäft, das aufgrund geringerer Kursgewinne um 12% auf 944 Mio. Euro zurückging. Zum anderen hatte sich die Steuerquote der Versicherungsgruppe von 25% auf 34% erhöht. Die operative Entwicklung bei Talanx war aber dennoch mehr als zufriedenstellend. So kletterten die Bruttoprämien im abgelaufenen Quartal um 5% auf 8,2 Mrd. Euro. Die Nettoprämien hatten mit einem Zuwachs von gut 10% auf 7,4 Mrd. Euro sogar die Prognosen übertroffen. Auch die Combined Ratios in den Versicherungssparten Retail Germany und Retail International entwickelten sich etwas besser als prognostiziert. Dagegen lag die Combined Ratio im Industriegeschäft des Konzerns wegen des Feuergeschäfts mit einem Anstieg von 97,8% auf 102,3% erneut deutlich unter den Markterwartungen von 97,5%. Mit dem Zahlenwerk hatte das Management von Talanx zugleich auch den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigt. Demnach soll das Nettoergebnis trotz weiteren Stornos im US-Lebensrück-Geschäft das Niveau von rund 850 Mio. Euro erreichen, Darüber hinaus wurden vom Vorstand deutliche Prämienanhebungen im deutschen Feuerversicherungsgeschäft angekündigt. Hierdurch soll das Ziel bis 2020 umgesetzt werden, die Combined Ratio und damit das Verhältnis von Schaden- & Verwaltungsaufwand zu Prämien wieder unter 100% zu drücken.

Angesichts der jüngsten Prognosebestätigung wird die Talanx-Aktie derzeit nur mit einem KGV von 9 bewertet. Auch das derzeitige Kurs-Umsatz-Verhältnis ist niedrig und liegt bei 0,3. Zudem ist die Dividendenrendite mit 4,3% weiterhin überdurchschnittlich hoch. Die Aktie erfüllt damit wichtige Aufnahmekriterien für eine Notierung im deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX). Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.

Im Qualitäts-Index befindet sich heute die Siemens-Aktie dagegen leicht im Minus und notiert derzeit bei 103,80 Euro. Der Münchener Industriekonzern und der französische Technologieunternehmen Thales sollen die notwendige Steuerungs- und Signaltechnik für drei neue U-Bahn-Linien in Paris liefern. Nach Angaben des Auftraggebers Societe du Grand Paris (SGP) hat der Auftrag ein Volumen von 360 Mio. Euro über einen Zeitraum von 15 Jahren. Derzeit laufen die Planungen für eine Erweiterung der Pariser Metro-Linien. Dabei sollen bis 2030 rund um Paris vier neue, automatisch gesteuerte Metro-Strecken gebaut werden. Für insgesamt drei davon mit einer Länge von 125 Kilometern und 50 Bahnhöfen soll die Siemens-Verkehrstechnik-Sparte die Zugsteuerung und Thales die Leitzentralen beisteuern. Die Stadt Paris will mit dem “Projekt Grand-Paris Express“ außenliegende Stadtteile an den Nahverkehr anbinden, an denen die bisherigen Strecken vorbeiführen. Das Konsortium von Siemens und Thales erhält auch, als Teil des Auftrags, einen über 30 Jahre laufenden Wartungsvertrag. Die Züge für die neuen Linien kommen dagegen von Alstom, der Auftrag hierfür mit einem Volumen von rund 1,3 Mrd. Euro war bereits vorher vergeben worden. Derzeit bereitet der französische Bahntechnik-Konzern auch die geplante Fusion mit der Siemens-Verkehrstechnik-Sparte vor.

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