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Nach den moderaten Verlusten der beiden vergangenen Handelstage klettert der QIX Deutschland am Dienstag wieder ins Plus. Dabei hilft dem Index vor allem der wieder schwächere Euro, der ihn bis zum Nachmittag leicht auf 14.200 Punkte ansteigen lässt. ProSiebenSat.1 Media verspricht nach Q1-Zahlen und bestätigter Jahresziele niedrige Bewertung und hohe Rendite. Daimlers Bussparte soll bis zu 950 Fahrzeuge an die Berliner Verkehrsbetriebe ausliefern.

Einer der heutigen Gewinner im Qualitäts-Index ist die ProSiebenSat.1 Media-Aktie, die aktuell um 1,0 Prozent auf 30,10 Euro zulegen kann. Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für die Aktie nach Zahlen zum 1.Quartal auf "Buy" mit dem Kursziel von 38 Euro bestätigt. Der Umsatz habe einen Tick unter den Erwartungen gelegen, schrieben die Analysten in einer Studie. Das operative Ergebnis (EBITDA) des Medienkonzerns sei hingegen besser als prognostiziert ausgefallen. Die Aktie halten die Analysten weiterhin für attraktiv.

ProSiebenSat.1 Media hatte für das Auftaktquartal infolge von negativen Währungseffekten und konsolidierungsbedingt einen Umsatzrückgang von 3 Prozent auf 881 Mio. Euro hinnehmen müssen. Bereinigt um den Verkauf der Reisesparte lag der Q1-Umsatz aber mit 1,0 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau. Auch das bereinigte EBITDA des Medienunternehmens verzeichnete einen Anstieg um 7 Prozent auf knapp 200 Mio. Euro. Da ProSiebenSat.1 Media jedoch mit einem starken Jahressschlussquartal rechnet, wurde gleichzeitig der Ausblick für 2018 mit leicht steigenden Umsätzen und Gewinnen insgesamt bestätigt. Nach den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist das Unternehmen allerdings noch weit von seinen Zielsetzungen für das Gesamtjahr entfernt. Denn im Rahmen der Q1-Zahlenbekanntgabe wurde auch ein schwacher Ausblick für dieses und das nächste Quartal vermeldet. Dabei wird vor allem beim bereinigten EBITDA mit einem Rückgang gerechnet. Nennenswerte Impulse erwartet der Vorstand von ProSiebenSat.1 Media daher erst wieder im 4.Quartal, trotz anstehender Übernahmen in der Digitalsparte.

Dementsprechend haben Analysten für den Münchener Free-TV Anbieter ihre 2018er Prognosen leicht nach unten angepasst und rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 1,98 Euro. Für 2019 wurden sie jedoch auf 2,40 Euro leicht erhöht. Damit notiert die ProSiebenSat.1 Media-Aktie gegenwärtig nur mit einem moderaten KGV von unter 13. Dazu gehört die Aktie mit einer Rendite von aktuell 6,4 Prozent zu den attraktivsten Dividendenwerten im Qualitätsaktien-Index (QIX). Operativ sind darüber hinaus die EBIT-Marge von 20 Prozent sowie die hohe Eigenkapitalrendite von 37 Prozent beachtlich. Bei der Auswahl für den deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX) sind dies wichtige Aufnahmekriterien. Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.



Ein leichtes Minus auf 66,75 Euro verbucht heute im Qualitäts-Index die Daimler-Aktie. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für die Aktie nach Investorenveranstaltungen in Asien auf "Overweight" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Die Treffen hätten ihre sehr positive Einschätzung der weltweiten Autoindustrie bestätigt, schrieben die Analysten in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Der globale Fahrzeugabsatz im bisherigen Jahresverlauf liege über ihrer Prognose.

Zuletzt hatten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) angekündigt ihre neuen Busse bei Daimler kaufen wollen. Die Marke Mercedes-Benz liefert in den kommenden Jahren bis zu 950 Fahrzeuge an das größte kommunale Verkehrsunternehmen Deutschlands, wie der Stuttgarter Konzern jüngst mitteilte. Darunter befinden sich bis zu 600 Gelenkbusse. Insgesamt ist es für Daimler die bisher größte Einzelbestellung für das Mercedes-Modell Citaro. Grundsätzlich sind die Citaro mit schadstoffarmen Motoren nach der aktuellsten europäischen Abgasrichtlinie ausgestattet, heißt es beim Hersteller. Zuvor hatte der Aufsichtsrat des Berliner Landesunternehmens den Weg für neue Busse frei gemacht. Demnach darf die BVG insgesamt bis zu 350 Mio. Euro dafür ausgeben. Bislang kommen bei den Verkehrsbetrieben 300 der rund 1400 Busse von Mercedes. Die berühmten roten Doppeldecker lieferte jedoch überwiegend der Konkurrent MAN. Neben neuen Diesel-Bussen kauft die BVG von Daimler aber auch Elektrobusse. Der Auftrag für 30 elektrifizierte Fahrzeuge wird derzeit vergeben, 30 weitere sollen 2019 gekauft werden. Bisher nutzt das Berliner Unternehmen 4 eigene E-Busse, die von polnischen Herstellern geliefert wurden.

Daimler hatte sich zuletzt für 2018 ein etwas höheres Gewinnziel gesetzt. Dabei soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bis zum Ende des Geschäftsjahres leicht steigen. Zuvor hatte der Autokonzern einen operativen Gewinn auf Höhe des Vorjahres von 14,7 Mrd. Euro angepeilt. Zu dem geplanten Anstieg sollen unter anderem die Fusion der Carsharing-Geschäfte mit BMW und die Marktentwicklung beitragen. Auch bei Absatz und Umsatz rechnet das Unternehmen mit leichten Zuwächsen.

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QIX Deutschland: ProSiebenSat.1 Media bietet mit 6,4 Prozent Dividende weiterhin attraktives Einstiegsniveau, Daimler Buses vermeldet bisher größte Einzelbestellung

Nach den moderaten Verlusten der beiden vergangenen Handelstage klettert der QIX Deutschland am Dienstag wieder ins Plus. Dabei hilft dem Index vor allem der wieder schwächere Euro, der ihn bis zum Nachmittag leicht auf 14.200 Punkte ansteigen lässt. ProSiebenSat.1 Media verspricht nach Q1-Zahlen und bestätigter Jahresziele niedrige Bewertung und hohe Rendite. Daimlers Bussparte soll bis zu 950 Fahrzeuge an die Berliner Verkehrsbetriebe ausliefern.

Einer der heutigen Gewinner im Qualitäts-Index ist die ProSiebenSat.1 Media-Aktie, die aktuell um 1,0 Prozent auf 30,10 Euro zulegen kann. Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für die Aktie nach Zahlen zum 1.Quartal auf "Buy" mit dem Kursziel von 38 Euro bestätigt. Der Umsatz habe einen Tick unter den Erwartungen gelegen, schrieben die Analysten in einer Studie. Das operative Ergebnis (EBITDA) des Medienkonzerns sei hingegen besser als prognostiziert ausgefallen. Die Aktie halten die Analysten weiterhin für attraktiv.

ProSiebenSat.1 Media hatte für das Auftaktquartal infolge von negativen Währungseffekten und konsolidierungsbedingt einen Umsatzrückgang von 3 Prozent auf 881 Mio. Euro hinnehmen müssen. Bereinigt um den Verkauf der Reisesparte lag der Q1-Umsatz aber mit 1,0 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau. Auch das bereinigte EBITDA des Medienunternehmens verzeichnete einen Anstieg um 7 Prozent auf knapp 200 Mio. Euro. Da ProSiebenSat.1 Media jedoch mit einem starken Jahressschlussquartal rechnet, wurde gleichzeitig der Ausblick für 2018 mit leicht steigenden Umsätzen und Gewinnen insgesamt bestätigt. Nach den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist das Unternehmen allerdings noch weit von seinen Zielsetzungen für das Gesamtjahr entfernt. Denn im Rahmen der Q1-Zahlenbekanntgabe wurde auch ein schwacher Ausblick für dieses und das nächste Quartal vermeldet. Dabei wird vor allem beim bereinigten EBITDA mit einem Rückgang gerechnet. Nennenswerte Impulse erwartet der Vorstand von ProSiebenSat.1 Media daher erst wieder im 4.Quartal, trotz anstehender Übernahmen in der Digitalsparte.

Dementsprechend haben Analysten für den Münchener Free-TV Anbieter ihre 2018er Prognosen leicht nach unten angepasst und rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 1,98 Euro. Für 2019 wurden sie jedoch auf 2,40 Euro leicht erhöht. Damit notiert die ProSiebenSat.1 Media-Aktie gegenwärtig nur mit einem moderaten KGV von unter 13. Dazu gehört die Aktie mit einer Rendite von aktuell 6,4 Prozent zu den attraktivsten Dividendenwerten im Qualitätsaktien-Index (QIX). Operativ sind darüber hinaus die EBIT-Marge von 20 Prozent sowie die hohe Eigenkapitalrendite von 37 Prozent beachtlich. Bei der Auswahl für den deutschen Qualitätsaktien-Index (QIX) sind dies wichtige Aufnahmekriterien. Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt.



Ein leichtes Minus auf 66,75 Euro verbucht heute im Qualitäts-Index die Daimler-Aktie. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für die Aktie nach Investorenveranstaltungen in Asien auf "Overweight" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Die Treffen hätten ihre sehr positive Einschätzung der weltweiten Autoindustrie bestätigt, schrieben die Analysten in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Der globale Fahrzeugabsatz im bisherigen Jahresverlauf liege über ihrer Prognose.

Zuletzt hatten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) angekündigt ihre neuen Busse bei Daimler kaufen wollen. Die Marke Mercedes-Benz liefert in den kommenden Jahren bis zu 950 Fahrzeuge an das größte kommunale Verkehrsunternehmen Deutschlands, wie der Stuttgarter Konzern jüngst mitteilte. Darunter befinden sich bis zu 600 Gelenkbusse. Insgesamt ist es für Daimler die bisher größte Einzelbestellung für das Mercedes-Modell Citaro. Grundsätzlich sind die Citaro mit schadstoffarmen Motoren nach der aktuellsten europäischen Abgasrichtlinie ausgestattet, heißt es beim Hersteller. Zuvor hatte der Aufsichtsrat des Berliner Landesunternehmens den Weg für neue Busse frei gemacht. Demnach darf die BVG insgesamt bis zu 350 Mio. Euro dafür ausgeben. Bislang kommen bei den Verkehrsbetrieben 300 der rund 1400 Busse von Mercedes. Die berühmten roten Doppeldecker lieferte jedoch überwiegend der Konkurrent MAN. Neben neuen Diesel-Bussen kauft die BVG von Daimler aber auch Elektrobusse. Der Auftrag für 30 elektrifizierte Fahrzeuge wird derzeit vergeben, 30 weitere sollen 2019 gekauft werden. Bisher nutzt das Berliner Unternehmen 4 eigene E-Busse, die von polnischen Herstellern geliefert wurden.

Daimler hatte sich zuletzt für 2018 ein etwas höheres Gewinnziel gesetzt. Dabei soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bis zum Ende des Geschäftsjahres leicht steigen. Zuvor hatte der Autokonzern einen operativen Gewinn auf Höhe des Vorjahres von 14,7 Mrd. Euro angepeilt. Zu dem geplanten Anstieg sollen unter anderem die Fusion der Carsharing-Geschäfte mit BMW und die Marktentwicklung beitragen. Auch bei Absatz und Umsatz rechnet das Unternehmen mit leichten Zuwächsen.