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13.03.
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Investieren in QIX Dividenden Europa
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Hinweis: Die TraderFox GmbH als Betreiberin von qix.capital ist Entwickler des Index-Regelwerks. Für die Index-Zertifikate sind allein die jeweiligen Banken verantwortlich. Wir partizipieren direkt oder indirekt an der Vermarktung der Indizes. Dies Betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.
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QIX Dividenden Europa: Goldman Sachs sieht weiterhin 25-prozentiges Kurspotenzial bei GlaxoSmithKline, Bieter-Rennen um Abertis könnte trotz Genehmigung der HOCHTIEF-Offerte durch spanische Behörde ausbleiben

Der wieder stärkere Euro drückt beim QIX Dividenden Europa Index heute wieder auf die Stimmung. Nach leichten Anfangsgewinnen gibt der Dividenden-Index bis zum Nachmittag leicht nach und steht somit bei 9.660 Punkten. GlaxoSmithKline bleibt 2017 trotz härterem Wettbewerb auf Wachstumskurs und bietet inzwischen fast 6 Prozent Rendite. Spanische Börsenaufsicht genehmigt HOCHTIEF-Offerte für Abertis, Aufspaltungs-Gespräche zwischen Atlantia und HOCHTIEF-Mutterkonzern ACS laufen weiter.

Die Aktie von GlaxoSmithKline pausiert heute nach ihrer jüngsten Erholung im Dividenden-Index und notiert damit aktuell im Minus bei 15,15 Euro. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie leicht von 17,75 auf 17,50 GBP (19,70 Euro) gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach den jüngsten Zahlen und dem Geschäftsausblick haben sie ihre Gewinnschätzungen etwas gesenkt, schrieben die Analysten in einer Studie. Die meisten davon seien aber immer noch höher als die Konsensschätzungen. Ein geändertes Berechnungsmodell führe zu der leichten Reduzierung des Kursziels.

GlaxoSmithKline konnte im vergangenen Geschäftsjahr 2017 insgesamt 30,2 Mrd. GBP (34 Mrd. Euro) umsetzten und damit ein Wachstum von 8 Prozent erzielen. Währungsbereinigst lag das Plus immerhin noch bei 3 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte gleichzeitig um knapp 4 Prozent. Dem britischen Pharmakonzern bereitet jedoch der zunehmend härtere Wettbewerb im Kerngeschäft mit Atemwegs- und HIV-Medikamenten Sorgen. Daher befürchtet Glaxo im laufenden Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang, sollten günstigere Kopien seines Asthma-Mittels Advair in den USA auf den Markt kommen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie könnte dadurch Währungsbereinigst um bis zu 3 Prozent niedriger ausfallen, räumte das Unternehmen zuletzt ein. Ohne Generika-Konkurrenz würde das Ergebnis um 4 bis 7 Prozent zulegen. Ungeachtet des zunehmenden Konkurrenzdrucks bei Advair und im Geschäft mit HIV-Arzneien durch den US-Rivalen Gilead zeigte sich die Glaxo-Chefin aber insgesamt zuversichtlich. Bis 2020 will der Konzern ein jährliches Gewinnwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erzielen. Vor allem die Pipeline an neuen Medikamenten will die Managerin dabei verstärkt ausbauen. Für 2018 soll zunächst eine unveränderte Gewinnausschüttung von 0,80 GBP (0,90 Euro) erfolgen. In den Jahren danach soll sich die Dividende vornehmlich am Free Cashflow orientieren. Hierbei wird vom Management eine 1,25 bis 1,50fache Abdeckung angestrebt, bevor es zu einer höheren Dividendenzahlung kommt.

An seine Aktionäre zahlte GlaxoSmithKline zuletzt für 2016 eine Dividende von 0,80 GBP (0,90 Euro). Für das jetzt abgelaufene Geschäftsjahr soll die Ausschüttung unverändert hoch bleiben. In Europa zählt der britische Pharmakonzern damit nicht nur zu den stabilsten Zahlern sondern überzeugt auch mit einem beachtlichen Dividendenwachstum. Seit dem Geschäftsjahr 2006 wurde die Dividende beständig von 0,48 GBP auf zuletzt 0,80 GBP je Aktie erhöht. In diesem Zeitraum lag die durchschnittliche Rendite bei 4,3 Prozent. Derzeit liegt die Dividendenrendite der Aktie bei stattlichen 5,8 Prozent und damit deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Trotz neuer Nachrichten zeigt sich heute die Abertis-Aktie im Dividenden-Index kaum verändert und steht damit aktuell bei 18,58 Euro. Die spanische Börsenaufsicht CNMV hat jetzt das Übernahmegebot von HOCHTIEF für den spanischen Mautstraßen-Betreiber genehmigt. Dies teilte die Behörde am Montag in Madrid mit. Damit beginnt nun eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene 30-tägige Annahmefrist für weitere Offerten von HOCHTIEF und auch der italienischen Atlantia Group. Beide Unternehmen haben hierbei die Möglichkeit, ihre zuvor abgegebenen Gebote deutlich zu erhöhen. HOCHTIEF und Atlantia hatten bereits im vergangenen Jahr erste Übernahmegebote für Abertis vorgelegt. Dabei bietet HOCHTIEF für den spanischen Autobahnbetreiber rund 17 Mrd. Euro und wird zugleich vom spanischen Mutterkonzern ACS unterstützt. Das Angebot wäre allerdings auch mit einer Kapitalerhöhung bei dem Essener Baukonzern verbunden. Auf vergleichbarer Basis liegt das Konkurrenz-Angebot von Atlantia dagegen bei über 15 Mrd. Euro. Ob jetzt mit der CNMV-Genehmigung tatsächlich der Startschuss für ein milliardenschweres Bieter-Rennen um Abertis gefallen ist, war aber zunächst unklar. Denn zuletzt hatten spanische Medien berichtet, dass Atlantia derzeit mit der spanischen HOCHTIEF-Mutter ACS über eine Aufteilung des Mautstraßen-Betreibers verhandele. Beide wollten so einen teuren Übernahmekampf, der die Verschuldung beider Unternehmen deutlich erhöhe, verhindern.



Wenn Sie den QIX Dividenden Europa Index nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Dividenden Europa Index von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Dividenden Europa. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.