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20.06.
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QIX Dividenden Europa: Schindler setzt bei Aufzugsgeschäft immer mehr auf Digitalisierung und bietet wieder 2,5 % Dividende und ABB schiebt IPO der E-Mobility-Sparte auf

Trotz US-Feiertags bleibt der QIX Dividenden Europa Index, nach der turbulenten Vorwoche, am Montag auf Stabilisierungskurs. Der Indes steht folglich am Nachmittag mit 0,5 % im Plus bei 11.625 Punkten. Schindler will Fahrstuhlfahren künftig weiter vernetzen und als digitale Kommunikations- und Werbeplattform nutzen. Automatisierungs-Spezialist ABB verschiebt Börsengang der E-Mobility-Sparte, und plant aber mit der Transaktion mindestens 750 Mio. USD einzunehmen. 

 

Am Montag ist im Dividenden-Index die Aktie der Schindler Holding nach dem jüngsten Kursrückgang mit 0,5 % wieder ins Minus auf 165,90 Euro gerutscht. Dabei litten die Papiere des Schweizer Unternehmens, das mit zuletzt erzielten 11,23 Mrd. CHF an Jahresumsätzen als einer der führenden Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen gilt, in den letzten Wochen unter der allgemeinen Marktschwäche. Investoren machten sich aber zugleich operative Sorgen, da Schindler in den ersten 3 Monaten bei seinem Geschäft durch verschärfte Lieferkettenprobleme, Kosteninflation sowie den strengen Lockdowns und dem Marktrückgang in China ausgebremst wurde. Dennoch wurde für die Zeit ein Wachstum bei Auftragseingang (+7,7 %) und Umsatz (+1,2 %) vermeldet. Der Fokus des Unternehmens, zu dessen Konkurrenten der Auszugsspezialist KONE sowie der Rolltreppenbauer Otis gehören, liegt aber nunmehr auf Preiserhöhungen zur Abfederung von Inflation sowie der Verschlankung des Produktportfolios und Effizienzsteigerungs-Prozessen. Schindler als Familienunternehmen hat seit einigen Jahren aber auch die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) für sich entdeckt, und arbeitet folglich an den „Aufzügen der Zukunft“. Schon jetzt bewegen die Schweizer mit ihren Mobilitäts-Lösungen täglich rund 1,5 Mrd. Menschen auf der ganzen Welt. Der Produzent von Aufzügen und Fahrtreppen sowie Anbieter von entsprechenden Dienstleistungen, war sogar eines der ersten Unternehmen, das mit Beginn der Pandemie im März 2020 die Mobilität optimierte und sehr effektive Hygienelösungen für Lifte entwickelte.

Vor allem für die Menschen, die tagtäglich auf Beförderungssysteme angewiesen sind, hatte Schindler frühzeitig bewährte Verfahren aus der Medizin und Lebensmittelproduktion genutzt, und nachrüstbare CleanMobility-Lösungen hauptsächlich in Aufzügen eingesetzt. So wurden Keime und Viren in der Luft mithilfe von UV-C-Licht-Technologie dauerhaft unschädlich gemacht. Der Mobilitäts-Dienstleister, die als Pioniere der Aufzugsindustrie gilt, bietet in 12 deutschen Städten für Innenaufzüge in Wohn- und Bürogebäuden inzwischen auch eine neue digitale Kommunikations- und Werbeplattform an. Über die Schindler-Tochter Media Network können damit Immobilieneigentümer und Werbetreibende, die Aufzüge als Kommunikations- und Werbekanal nutzen. Insgesamt dürfte die Innovationsfähigkeit und breite Diversifikation künftig auch die Profitabilität des Unternehmens weiter stärken. Mit seinem Lift- und Rolltreppensparten kam Schindler zuletzt auch auf eine starke Eigenkapitalrendite von 19 % sowie eine grundsolide Nettomarge von 9 %. Und die Aktie bietet derzeit zudem fast 2,5 % an Dividende.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Ebenfalls leichte Abgaben von 1,2 % auf 25,40 Euro verbucht am Montag im Dividenden-Index die Aktie von ABB. Der Elektrotechnik-Spezialist hat heute mitgeteilt, den bis zuletzt vorbereiteten Börsengang der Sparte E-Mobility verschieben zu wollen. Die Börsennotierung des Geschäfts bleibe zwar Teil der Strategie von ABB. Die derzeitigen Marktbedingungen erschwerten jedoch die Fortsetzung der für das 2. Quartal geplanten Börseneinführung, gab ein Sprecher des Herstellers von Industrierobotern, Ladestationen für E-Autos und Automations-Lösungen heute bekannt. Das Unternehmen will die Finanzmarktsituation jedoch aufmerksam verfolgen. ABB sei dabei fest entschlossen, die Sparte an die Schweizer Börse zu bringen, wenn die Marktbedingungen konstruktiv seien, hieß es weiter. Die Erlöse des Geschäftsfelds, das etwa Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge aller Art umfasst, erreichten 2020 rund 220 Mio. USD. Was im Vergleich zum Gesamtumsatz von ABB mit zuletzt 28,94 Mrd. USD relativ wenig ist. Allerdings wächst der Bereich seit 2016 in einem rasanten Tempo, immerhin um durchschnittlich 50 % im Jahr. Der Vorstand ging im vergangenen Frühjahr zudem davon aus, dass der Bereich E-Mobilität auch in den nächsten 5 bis 10 Jahren stark zulegen dürfte.

Früheren Angaben zufolge will die E-Mobility-Sparte mit der Transaktion mindestens 750 Mio. USD einnehmen und das Geld vor allem in den Ausbau des zukunftsträchtigen Geschäfts investieren. Die Mehrheit der Aktien soll aber bei ABB bleiben. Der Chef des Technologiekonzerns will sich jedoch auch von weiteren Unternehmensteilen trennen. So soll das Turbolader-Geschäft sogar vollständig abgestoßen werden. Der Manager favorisiert dabei gegenwärtig noch eine Abspaltung über einen Börsengang in der Schweiz, aber auch ein möglicher Verkauf der Sparte ist noch nicht vom Tisch. Im Februar wurde der Hersteller von leistungsstarken Turboladern für Diesel- und Gasmotoren jedenfalls in "Accelleron" umbenannt. Zuletzt hatte ABB zudem auch für das laufende 2. Quartal solide Marktaktivitäten weitgehend auf dem Niveau des Vorquartals in Aussicht gestellt. Aber für Investoren bleiben die Papiere vor allem wegen des im April angekündigten Aktienrückkaufprogramms sowie derzeit rund 2,5 % an Dividendenrendite interessant.

 

Wenn Sie den QIX Dividenden Europa Index nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Dividenden Europa Index von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Dividenden Europa. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

 



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